10.02.2004 - 00:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

"Kabel 1" dreht Wissenschaftssendung bei Firma Bauscher: Hauptrolle für Porzellan

von Jutta Porsche Kontakt Profil

Nichts leichter als das: Ein Griff in den Küchenschrank, Teller raus, Essen drauf - fertig. Doch welch großer Aufwand dahinter steckt, bis aus Kaolin, Feldspat und Quarzsand ein Teller wird, das hat Frank Temme überrascht. Und: "Wie viel Hightech bei der Firma Bauscher zum Einsatz kommt. Dabei ist trotzdem noch jede Menge Handarbeit nötig."

Alles Wissenswerte rund um die Porzellanherstellung wird der Redakteur - vermutlich noch im Februar - den Zuschauern von "Kabel 1" mundgerecht servieren. In dem Wissenschaftsmagazin "Abenteuer Leben". Das ist praktisch "Die Sendung mit der Maus" für Erwachsene. Lehrreich, interessant und spannend. In der Hauptrolle diesmal: Die traditionsreiche Weidener Porzellanfabrik Gebrüder Bauscher.

Zwei Tage lang drehte das dreiköpfige Team aus München jeden einzelnen Produktionsschritt. Vom Rohstoff bis zur fertig dekorierten Tasse. "Für Teller wird der Rohstoff in Granulatform in Spezialpressen trocken verarbeitet. Für Obertassen wird das Granulat mit Wasser versetzt und in Form gedreht. Kannen dagegen werden aus flüssiger Gießmasse hergestellt", erklärt Karl Dietz, Betriebsleiter Fertigung, so dass es später auch die Laien vor dem Bildschirm verstehen.

Frank Temme zieht mit seinem Team von einer Abteilung zur nächsten. Dank dem vollautomatischen Fahrtransportsystem ist bei der Herstellung von Tellern vom Granulat bis zum fertigen Produkt kein menschlicher Handgriff mehr nötig. "Ob das schön ist oder nicht, ist eine andere Frage", meint der Redakteur. Was ihn erstaunt: "Trotz all dieser Technik dauert es noch drei bis vier Tage bis ein Teller fertig ist. 20 Stunden ist er allein zum Trocknen im Ofen!" Insider wie Karl Dietz und Marketing-Chefin Stephanie Denecke wissen es besser: "Das ist rasant. Früher dauerte die Produktion eines Tellers drei bis vier Wochen."

Bauscher-Porzellan ist in den besten Hotels der Welt zu Hause, u.a. im Burj Al Arab in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Übrigens: Im Gegensatz zur "Sendung mit der Maus" gibt es bei Bauscher keinen kleinen, blauen Elefanten im Porzellanladen.

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