07.05.2017 - 16:08 Uhr
ThansteinOberpfalz

Weichen für touristische Nutzung stellen: Thansteiner Burgturm soll allen offen stehen

Die Umnutzung des Wahrzeichens der Gemeinde Thanstein, des Burgturms, für die Allgemeinheit, stand im Mittelpunkt der Gemeinderatssitzung. Doch die Ratsmitglieder mussten sich auch um "neues Wasser" kümmern.

Das Wahrzeichen der Gemeinde Thanstein, der Burgturm, soll der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden. Bild: frd
von Christof FröhlichProfil

(frd) Beim "neuen Wasser" handelt es sich um die bereits beschlossene Übertragung der Wasserversorgung der Ortsteile Dautersdorf und Jedesbach an den Zweckverband Nord-Ost-Gruppe Neunburg. Mit der Planung wurde das Ingenieurbüro Weiß beauftragt, der vorliegende Entwurf für den Übergabevertrag ist gebilligt worden.

Für FFW-Fahrzeug

Zunächst aber gab Bürgermeister Walter Schauer einige Beschlüsse aus nichtöffentlichen Sitzungen bekannt, wonach der Firma Compoint aus Forchheim der Auftrag zur Lieferung sowohl für das Fahrgestell als auch für den Aufbau des neuen Tragkraftspritzenfahrzeuges der Feuerwehr Kulz und der Firma Albert Ziegler für die Beladung dieses Fahrzeuges erteilt worden ist. Dabei ergeben sich Gesamtkosten von 87 300 Euro.

Vor dem Hintergrund der geplanten Schulorganisationsänderung musste auch eine Umsprengelung der Mittelschulen erfolgen, wonach die Kinder aus Enzenried, die bisher die Mittelschule in Roding besucht haben, das auch weiterhin tun können. Die Kinder die neu in die Mittelschule eintreten, werden aber künftig die Schule in Neunburg besuchen.

Gegen die Erweiterung der bestehenden landwirtschaftlichen Maschinenhalle von Michael Klonner aus Berg hatte der Gemeinderat keine Einwände. Bei den Maßnahmen zum Burgturm Thanstein zur touristischen Umnutzung stellte Bürgermeister Schauer die Planungen und Kostenermittlungen zur Realisierung für die Öffentlichkeit vor, wobei die Sicherheit und Unfallvermeidung für die künftigen Besucher höchste Priorität eingeräumt werden müsse. Dafür muss nach dem derzeitigen Stand ein Kostenaufwand von 65 700 Euro eingeplant werden, wovon der Inhaber der Anlage, der Freistatt Bayern, 25 000 Euro übernimmt und für die Gemeinde ein Eigenanteil von 40 000 Euro bleibt, wofür weitere Fördermöglichkeiten geprüft werden.

Für die Planung der Nutzungsänderung des Burgturmes ist das Ingenieurbüro Brandl und Preischl aus Cham beauftragt worden, wobei die bereits erfolgte Kostenberechnung als Grundlage gilt und nicht für die Stabilisierungshilfe für die Gemeinde Thanstein schädlich sein darf. Die Vergabe der weiteren Planerleistungen für den Brandschutz (3650 Euro) und für die Statik (1 250 Euro) ist zu den gleichen Voraussetzungen an das Büro Brem in Bad Kötzting erfolgt.

Zuerst Ortstermin

Die Beschaffung von Ausrüstungsgegenständen für die Leichenhäuser mit einem Kostenaufwand von 4 520 Euro wird erst nach Besichtigung bei Ortsterminen festgelegt.

 

 

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