03.09.2004 - 00:00 Uhr
TeunzOberpfalz

Kindergarten Teunz platzt am Vormittag aus allen Nähten - Verkehrswege und neues Puppenhaus: Notgruppenraum im Dachgeschoss

Gestern wurden schon die ersten "Gemälde" an die Pinnwand im Gang geheftet. Seit Mittwoch ist wieder Leben in den Kindergarten "Heilige Familie" in Teunz eingekehrt. In vier Gruppen werden 84 Kinder betreut, sechs kommen während des Jahres noch dazu. "Gut, dass die Genehmigung für den Notgruppenraum im Dachgeschoss noch für ein Jahr besteht", freut sich Leiterin Rosina Völkl.

von Gertraud Portner Kontakt Profil

Im Kindergartenjahr 2003/2004 platzte die Einrichtung mit 96 Kindern aus allen Nähten. Seit Bestehen des Kindergartens Teunz war dies der absolute Höchststand. "Als ich 1987 anfing, waren es gerade mal 36 Kinder", erinnert sich Rosina Völkl. Besonders durch die neuen Baugebiete gab es eine enorme Zunahme der Geburten.

Der ehemalige Raum der Mutter-Kind-Gruppe im Dachgeschoss wird deshalb das dritte Jahr vom Kindergarten belegt. Die Genehmigung dafür läuft im August 2005 aus und muss eventuell neu beantragt werden. Erzieherin Tanja Fleißer und die neue Berufspraktikantin Andrea Eckl kümmern sich hier um die "Sternschnuppen-Kinder". Das Mobilar stammt aus dem alten Kindergarten und wurde mit bunten Tüchern, vielen Bildern und neuem Spielzeug "aufgepeppt". Vormittags halten sich 69 Kinder im Gebäude und dem weitläufigen Garten auf.

"Kurz" im Auslauf

Die "Regenbogen-Gruppe" wird von Erzieherin Rosina Völkl und Kinderpflegerin Hildegard Kraus-Maier betreut. Die "Sonnenschein-Gruppe" von Erzieherin Hildegard Kühner und Nicole Dürr ist "gemischt", was bedeutet, dass zehn "kurze" Kinder (3,5 Stunden) und die weiteren 4,25 Stunden anwesend sind.

"Die Tendenz geht dahin, dass die Mütter eine Betreuung am Vormittag und dann von vier Stunden aufwärts benötigen", sagt Völkl. "Manche bleiben auch 5,5 Stunden da." Während die drei Vormittagsgruppen voll belegt sind, spielen in der Nachmittagsgruppe "Kleine Wolke" (betreut von Berufspraktikantin Andrea Eckl und Kinderpflegerin Nicole Dürr) gerade mal 15 Kinder. Davon benützen sieben Sprößlinge aus den umliegenden Dörfern einen Fahrdienst, der nur nachmittags angeboten wird.

Am Mittwoch war es für 16 "Neue" der erste Tag im Kindergarten. Erstmals werden auch drei Kinder aus Gleiritsch betreut. "Für eine lange Vormittagsgruppe gab es viele Anfragen, die nicht alle berücksichtigt werden konnten", betont die Leiterin. Während es im Laufe des Jahres wieder über 90 Kinder werden, folgt ab 2005/ 2006 ein Einbruch. Im Standesamt sind für den Gemeindebereich dann rund zwanzig Geburten weniger beurkundet. Doch die Flaute dauert voraussichtlich nur zwei Jahre.

Zukunft gesichert

Die Zukunft der 1997 neu eröffneten Einrichtung ist also gesichert. Während den Ferien gab's kleine Schönheitsreparaturen. So wurden die Wände im Treppenhaus und Gang neu gestrichen. Pläne gibt's für den Gartenbereich: nachdem die Fahrzeuge schon in der "Garage" stehen, sollen in Kürze Verkehrswege gebaut werden. Die Kinder wünschen sich auch ein neues Puppenhaus. "Geld dafür ist vom Sommerfest übrig geblieben", freut sich Rosina Völkl.

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