05.05.2021 - 16:42 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Die kürzeste Saison aller Zeiten für die Weidener Wasserballer

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Die Wasserball-Bundesliga gibt's in Coronazeiten im Schnellverfahren. Die nächsten Gegner stehen für den SV Weiden mit Hamburg, Düsseldorf und Köln fest. Vielleicht reisen die Großstädter auch in die Oberpfalz?

SV-Trainer Thomas Aigner (links) kann nach nur einer Woche schon Halbzeitbilanz ziehen.
von Josef Maier Kontakt Profil

Die Hälfte ihrer Bundesligaspiele der Saison 2020/21 haben die Weidener Wasserballer schon absolviert - binnen acht Tagen. Zunächst beim Viererturnier in Hamburg und dann in Krefeld landeten die Oberpfälzer hinter Krefeld 98 sowie dem Duisburger SV und vor Poseidon Hamburg jeweils auf Platz drei.

"Das wird natürlich die kürzeste Saison aller Zeiten", sagt SV-Trainer Thomas Aigner mit Blick auf die weitere Terminierung der Saison. "Mit Vorbereitung und Spielen ist für uns in zweieinhalb Monaten alles vorbei." In etwa vier Wochen wird es noch mal eine Turnierserie geben. Die Weidener spielen dann mit dem Viertplatzierten ihrer Vorrundengruppe, Poseidon Hamburg, und dem Dritten der Vorrundengruppe C, den Düsseldorfer SC, und dem Viertplatzierten dort, Rhenania/Poseidon Köln. Die vier Teams spielen die Plätze fünf bis acht der Hauptrundengruppe B in der Wasserball-Bundesliga aus. Angst vorm Abstieg braucht keiner zu haben, der wurde in der Coronazeit ausgesetzt.

Auch gegen Düsseldorf

"Hamburg, Düsseldorf, Köln, das sind klangvolle Städtenamen und alle haben Universitäten." Trainer Aigner spielt auch darauf an, dass selbst Klubs in den hinteren Regionen der Bundesliga andere Möglichkeiten haben, Spieler für ihre Teams zu rekrutieren als die Weidener." Er kann aber auch mit seinem jungen Team nach den ersten beiden Turnieren sehr zufrieden sein. "Ich war selbst überrascht, wie gut wir in die Saison gekommen sind." Andere Mannschaften hätten ja auch schon länger trainiert.

Kreiner großer Rückhalt

Bei den Spielen in Hamburg und Krefeld war vor allem Matthias Kreiner ein starker Rückhalt im Tor, Kapitän und Centerverteidiger Thomas Kick sorgte für Struktur, auch Center Jakob Ströll überzeugte. Und mit Denis Underberg haben die Weidener einen weiteren jungen Mann in ihren Reihen, der mit 17 Jahren schon bundesligareif ist. Aigner war beeindruckt: "Er hat auch viele Tore gemacht."

Hoher Aufwand für Gastgeber

Wo die nächsten beiden Turniere ausgetragen werden steht noch nicht fest. Nur so viel, dass Mitte Juni alles vorbei ist. Ist auch Weiden ein möglicher Austragungsort? "Das kann man nicht sagen. Da hängt natürlich auch sehr viel Aufwand dran", sagt Aigner. Weiter müssen die Hygienekonzepte penibel eingehalten werden. Von der Organisation her gesehen, kommt viel Arbeit auf den Veranstalter zu. "Aigner: "Aber wir werden sicherlich darüber reden."

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Weiden in der Oberpfalz

"Ich war selbst überrascht, wie gut wir in die Saison gekommen sind."

Thomas Aigner, Trainer des SV Weiden

Thomas Aigner, Trainer des SV Weiden

 

 

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