29.07.2021 - 12:45 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Bezirksliga Nord: Doppelspieltag am Freitag und Sonntag

Die Fußball-Bezirksliga Nord geht in die Vollen. Auf den überwiegenden Teil der Vereine wartet am Freitag und Sonntag ein Doppelspieltag.

Der SV Etzenricht freut sich auf ein Wiedersehen: Mit Renee Wächter steht ein alter Bekannter im Tor der SV Grafenwöhr.
von Alfred Schwarzmeier Kontakt Profil

SpVgg Schirmitz

Zwei schwere Brocken hält der Spielplan für Schirmitz am Wochenende bereit. Am Freitag (Anstoß 19 Uhr) erwartet man mit dem SV Raigering eine Mannschaft, die heuer ganz weit vorne mitspielen will. Bisher haben die Panduren eine knappe 0:1-Niederlage in Vohenstrauß und einen 3:2-Heimsieg gegen Grafenwöhr zu verzeichnen. In Schirmitz wollen die Gäste nachlegen, doch SpVgg-Coach Josef Dütsch will unbedingt mit seinem gegen Ensdorf mit 2:0 siegreichen Team dagegenhalten. Die Abwehr muss dabei besonders auf Gästegoalgetter Nikolai Seidl aufpassen, der schon in der Bayernliga gespielt hat. Ein Remis wäre für die SpVgg kein schlechtes Ergebnis. Am Sonntag um 15 Uhr muss Schirmitz beim Nachbarn und haushohen Favoriten SV Etzenricht antreten, der heuer um die Meisterschaft mitspielen will. Seine Heimstärke bewies der SV mit einem glatten 5:1 gegen Aufsteiger SpVgg Vohenstrauß. "Wir haben keine Angst und werden keinen Punkt freiwillig abgeben", sagt Dütsch.

SpVgg SV Weiden II

Am Freitagabend (19 Uhr) bei der SpVgg Pfreimd und am Sonntag (15 Uhr) daheim gegen den SV Kulmain – der Doppelspieltag am Wochenende beschert der SpVgg SV Weiden II zwei schwere Aufgaben. Der Landesligaabsteiger aus Pfreimd ist mit einem standesgemäßen 2:0-Auswärtssieg beim Aufsteiger OVI/Teunz in die Saison gestartet und will mit einem Heimsieg nachlegen. Am Sonntag erwartet Weiden, das beim 1:4 gegen den FC Wernberg etwas unter Wert geschlagen wurde, mit Kulmain eine Mannschaft, gegen die man sich eigentlich etwas ausrechnet. Allerdings hat der SVK zuletzt den SC Luhe-Wildenau beim 2:0-Auswärtserfolg aufs Kreuz gelegt. In Pfreimd kann die mit argen Personalproblemen kämpfende SpVgg SV II wohl nicht auf personelle Unterstützung „von oben“ rechnen. Ob sich das gegen Kulmain ändert, bleibt abzuwarten.

SV Etzenricht

Die Bezirksliga forciert zu Beginn der neuen Punkterunde das Tempo mit Wochenspieltagen. Für den SV Etzenricht heißt dies: Gastspiel bei der SV Grafenwöhr am Freitag (19 Uhr), Heimpartie gegen die SpVgg Schirmitz am Sonntag (15 Uhr). Landesligaabsteiger Grafenwöhr hat fast ausnahmslos seinen Kader halten können und zählt unter Trainer Martin Kratzer zu den Titelanwärtern. Die Querverbindungen zum Team der Gäste sind zahlreich. Aus dem aktuellen Grafenwöhrer Aufgebot Kader standen bereits René Wächter, Luca Wittmann, Benjamin König und Kapitän Johannes Renner im Landesligateam der Etzenrichter. Das 2:3 in Raigering werden die Platzherren gewiss wiedergutmachen wollen. Die ersten wichtigen Punkte holte der Derbygegner vom Sonntag, die SpVgg Schirmitz, mit dem 2:0 gegen die DJK Ensdorf. Die Schirmitzer setzen unter Coach Josef Dütsch seit Jahren auf Kontinuität. Gegen diese mannschaftliche Geschlossenheit einen erfolgreichen Weg zu finden, lautet die Aufgabe für Spielertrainer Andreas Wendl und seine Schützlinge.

SV Grafenwöhr

Die unglückliche 2:3-Niederlage in Raigering steckt der SV Grafenwöhr noch in den Knochen. Nun gilt es, am Freitag ab 19 Uhr alles dafür zu tun, die erste Saisonpunkte einzufahren. Gegner ist der SV Etzenricht, der eine gestandene Bezirksligamannschaft hat, welche langfristig wieder in der Landesliga Fuß fassen will. "Das 5:1 gegen Vohenstrauß hat gezeigt, wie torhungrig Etzenricht sein kann", sagt Kratzer. "Wir müssen aus unseren Fehlern in Raigering lernen, dann bin ich mir sicher, dass wir uns auch ins Punkte-Ranking eintragen können." Bereits am Sonntag steht das nächste Spiel beim TSV Detag Wernberg auf dem Programm. „Der TSV ist eine unberechenbare Mannschaft", meint Kratzer, der dennoch drei Punkte anpeilen will. Bis auf den rotgesperrten Alexander Dobmann steht der komplette Kader zur Verfügung.

SpVgg Vohenstrauß

Stark ersatzgeschwächt musste die SpVgg Vohenstrauß die erste Einbuße der noch jungen Saison beim SV Etzenricht hinnehmen. Trotz der 1:5 Niederlage war Coach Michael Rösch nicht komplett unzufrieden mit der Leistung: „Wir haben über weite Teile des Spiels ordentlichen Fußball gezeigt, jedoch war uns der Gegner in Sachen Cleverness und Chancenverwertung einen klaren Schritt voraus." Am Freitag (19 Uhr) gastiert mit dem TSV Detag Wernberg erneut eine sehr erfahrene Mannschaft in Vohenstrauß. Rösch stellt sich auf einen hoch motivierten Gegner ein, der die Heimniederlage vom letzten Wochenende sicherlich wiedergutmachen will: „Wir brauchen eine gute Tagesform, Kleinigkeiten werden wiederum den Ausschlag geben.“ Am Sonntag (15 Uhr) gastiert die SpVgg dann beim SV Hahnbach, einem absoluten Spitzenteam der Bezirksliga. Der Coach hofft, dass sich die personelle Lage etwas entspannt.

SV Kulmain

Diesen Auswärtscoup hatte dem SV Kulmain niemand zugetraut. Mit einem 2:0-Sieg stürmten die Mannen um Kapitän Maximilian Kastner das Michael-Höhbauer-Stadion in Oberwildenau und machten damit die Auftaktniederlage gegen den SV Hahnbach mehr als wett. "Nicht zufrieden zurücklehnen, sondern volle Konzentration auf den Doppelspieltag legen", gibt Trainer Elvir Zekic seinen Spielern vor. Die Chance, das Punktekonto anwachsen zu lassen, ist zweifellos vorhanden. Gegen Aufsteiger FC OVI-Teunz soll am Freitag (19 Uhr) unbedingt ein Heimdreier herausspringen und auch bei der SpVgg SV Weiden II sieht sich der SVK zwei Tage später (15 Uhr) auch nicht chancenlos.

 

 

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