14.10.2020 - 15:00 Uhr
TirschenreuthSport

Kein Wort zum Sport: Mit Wolfgang Rahm

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In unserer wöchentlichen Rubrik verrät der Vorsitzende der Turngemeinschaft Tirschenreuth, warum er gerne mal mit Angela Merkel einen Kaffee trinken würde und welchen Satz er am meisten hasst.

Wolfgang Rahm.
von Rudolf Gebert Kontakt Profil

Der 65-jährige, pensionierte Polizeibeamte ist Gründungsmitglied der Turngemeinschaft Tirschenreuth. Am 26. Oktober 1997 wurde der Verein, der inzwischen 720 Mitglieder hat, ins Leben gerufen und seitdem ist Wolfgang Rahm erster Vorsitzender. Rahm ist seit fast 40 Jahren verheiratet (Jubiläum im April 2021), Vater von zwei Kindern und stolzer Opa von fünf Enkelkindern. Das jüngste Enkelkind kam am 1. Oktober 2020 zur Welt. Auch Ehefrau Iris sowie die Töchter Nadine und Julia sind eng mit dem Turnen verbunden – Nadine im Vorstand der TG, Iris und Julia als Trainerinnen bei der TG sowie als Funktionäre beim Turngau Oberpfalz Nord. Auch auf zahlreiche sportliche Aktivitäten und Erfolge kann Wolfgang Rahm zurückblicken: Berlin-Marathon 1986 in 3:08 Stunden, Berlin-Inlinermarathon in 1:22:30 Stunden (Durchschnittsgeschwindigkeit 31 km/h), Inlinerwettkampf in der Schweiz 2004 (111 km in 4:30 Stunden) und viele Skilanglaufrennen. Zudem war er 31 Mal in Folge, also ununterbrochen, beim Tirschenreuther Triathlon am Start.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Wolfgang Rahm: In Tirschenreuth. Wir haben eigentlich alles Schöne vor unserer Haustüre. Die Natur im Frühling und Sommer zum Wandern, Radfahren, Laufen, Nordic Walking usw. Im Herbst und Winter Skilanglauf, wenn genügend Schnee liegt, bei Höfen nördlich von Tirschenreuth auf der Loipe, die vom Skiclub gepflegt wird. Außerdem gibt es durch die Stadtentwicklung traumhaft schöne Plätze, für die uns viele Gäste beneiden.

ONETZ: Was sind Ihre persönlichen Stärken?

Wolfgang Rahm: Ausgeglichenheit. Auch in stressigen oder aggressiven Situationen kann ich ruhig bleiben und um Interessenausgleich bemüht sein. Ich bin kein Typ, der schnell ausrastet.

ONETZ: Was war Ihr größter Fehler?

Wolfgang Rahm: Ich kann nicht sagen, was mein größter Fehler war. Nach der Schule begann ich meinen Beruf bei der Bundesbahn. Nach sieben Jahren startete ich nochmal eine Ausbildung bei der Polizei. Da musste ich wieder von vorne beginnen.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Wolfgang Rahm: Tarzan. Ich war als Kind immer ein Fan von Tarzan. In meinem Kinderzimmer hatte ich ein lebensgroßes Poster vom Tarzan-Darsteller Ron Ely. Dazu musste ich aus den damaligen Tarzan-Illustrierten die Seiten in DIN-A-4-Größe zusammenfügen.

ONETZ: Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Wolfgang Rahm: Ich war als Schulkind immer sehr zurückhaltend. In meiner damaligen Grundschulzeit, damals hieß es Volksschule, hatten wir als kleine Schulkinder keinen guten Stand bei einem prügelnden Lehrer. Da wurden in der ersten Stunde erst mal Tatzen ausgeteilt. Ich hatte Glück und wurde wahrscheinlich wegen meiner Zurückhaltung verschont.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Wolfgang Rahm: Es gibt wirklich viele interessante Personen, mit denen es reizvoll wäre, einen Kaffee zu trinken. Aber wenn ich die Möglichkeit hätte, mit Angela Merkel einen Kaffee zu trinken, wäre das schön. Ich habe absolute Hochachtung vor dieser Frau. Es wäre interessant, wie sie ihre Tagesabläufe plant. Ich glaube, dass sich das niemand vorstellen kann.

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Wolfgang Rahm: "Das haben wir schon immer so gemacht."

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt/Ihrer ersten Siegprämie gekauft?

Wolfgang Rahm: Ein so guter Sportler war ich nicht, dass ich eine Siegprämie bekommen habe. Mein erstes Gehalt von der Bundesbahn habe ich größtenteils gespart. Meinen besten Freunden habe ich von meinem ersten Gehalt ein paar Getränke in unserer damaligen Lieblingsdisco "Tiffany" spendiert.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Wolfgang Rahm: Bei der Nachspeise, die meine Frau zaubert, bestehend aus selbstgepflückten Beeren aus der Heusterz wie Preiselbeeren, Brombeeren und Himbeeren, aufbereitet mit Sahne und Schmand. Ein Traum.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Wolfgang Rahm: Ich habe keine Fernsehsendung, die für mich Pflicht ist, da ich sehr wenig fernsehe. Wenn es klappt, dann schaue ich Freitagabend die "Heute Show". Ich nehme verschiedene Sportveranstaltungen auf, die tagsüber übertragen werden, und schau sie mir am Abend in Ruhe an, wie zum Beispiel die Tour de France oder im Winter Biathlon.

ONETZ: Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Wolfgang Rahm: Für mich, Sport zu treiben und für die Turngemeinschaft da zu sein, deren Gründungsvorsitzender ich bin. Aber auch für meine Familie da zu sein.

ONETZ: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich ...

Wolfgang Rahm: ... ich glaub, dass ich so einigermaßen alles richtig gemacht habe und nicht weiß, was ich besser machen könnte.

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