16.09.2021 - 11:52 Uhr
Theuern bei KümmersbruckSport

Kein Wort zum Sport: Fußballerin Anna Luschner

In unserer wöchentlichen Rubrik verrät die Torjägerin des Bayernliga-Aufsteigers TSV Theuern, für welchen Chelsea-Spieler sie schwärmt, und warum sie momentan mehr Woyzeck als Fitzek liest.

Wenn ihr neben Studium und Fußball noch Zeit bleibt, ist Anna Luschner gerne in der Natur unterwegs..
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

Zwei Dinge sind untrennbar mit der Familie Luschner verbunden: Fußball und der Beruf des Lehrers. "Mein Opa war Lehrer, meine Mama und mein Papa sind es, ebenso Tanten, ein Onkel und ein Cousin", zählt Anna Luschner auf. "Irgendwie blieb mir nichts anderes übrig", sagt die 21-Jährige lachend. Sie wird die Familientradition fortsetzen: Seit Kurzem studiert sie Deutsch und Sport auf Lehramt Realschule.

Und auch im Fußball setzt sie die Familientradition fort: Ihr Opa Walter war der erste Fußballlehrer der Oberpfalz, Papa Peter spielte beim FC Amberg – und Anna Luschner kam in der 5. Klasse über ihren Sportlehrer Georg Meyer zum Fußball und zur JFG Mittleren Vils. Sie hörte mit der Leichtathletik auf und spielte fortan Fußball. Und das erfolgreich: Größter Erfolg der Torjägerin bisher war vergangene Saison der Aufstieg mit dem TSV Theuern in die Bayernliga.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Anna Luschner: Ich studiere in Nürnberg, da ist mir aber etwas zu viel Trubel. Deswegen würde ich ganz, ganz gerne wieder zurückkommen nach Amberg, weil ich hier meine Freunde habe und meine Familie. Hier gefällt es mir super gut, es ist klein und gemütlich, es ist aber trotzdem einiges geboten.

ONETZ: Über was können Sie so richtig lachen?

Anna Luschner: Ich bin von Natur aus ein sehr fröhlicher Mensch, der über vieles lachen kann. Ganz oft zum Lachen bringt mich meine kleine Schwester Paula, wir haben ganz viel Spaß miteinander. Meine Freunde sind auch ganz witzig, da gibt es viele lustige Abende.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Anna Luschner: Meine Eltern erzählten mir, dass ich früher immer Pirat werden wollte. Später dann Tierärztin, ich hatte schon immer viel mit Tieren zu tun, und das macht mir auch heute noch Spaß. Jetzt geht es aber in eine andere Richtung: Obwohl ich mir geschworen habe, nie Lehrerin werden zu wollen, studiere ich jetzt Lehramt.

ONETZ: Welches war Ihr erstes Auto?

Anna Luschner: Zum 18. Geburtstag bekam ich einen gebrauchten Audi A1. Den habe ich auch heute noch. Es ist ein super Stadtauto. Allerdings finden ihn Marder auch ziemlich attraktiv. Da gab es schon vier-, fünfmal unliebsamen Besuch unter der Motorhaube. Aber jetzt habe ich mir einen Marderalarm einbauen lassen. Jetzt reicht's!

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Anna Luschner: Da muss ich gestehen: mit Mason Mount von Chelsea. Das ist einer meiner Lieblingsfußballspieler. Er ist mein absoluter Fußballerschwarm. Er ist total attraktiv, muskulös und hat ein sympathisches Lächeln. Mit ihm würde ich sehr, sehr gerne einen Kaffee trinken gehen. Sollte das nicht klappen: Mit Mats Hummels wäre ich auch einverstanden. (lacht)

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Anna Luschner: Ich bin eigentlich überhaupt kein Nachspeisen-Typ. Aber wenn da ein Zitroneneis steht, oder Zitronensorbet, kann ich dann doch nicht "Nein" sagen.

ONETZ: Welche App darf auf Ihrem Smartphone auf keinen Fall fehlen?

Anna Luschner: Da gibt es drei: "Whatsapp", da bleibe ich mit meinen Freunden immer in Kontakt, da schreiben wir uns, was in Amberg am Abend noch so geht. Dann natürlich "Instagram", um zu sehen, was in der Welt so los ist. Und "Tik Tok". Da sitze ich manchmal am Abend ein paar Stündchen dran, obwohl ich eigentlich ins Bett gehen sollte, und habe da viel Spaß. Selber habe ich aber noch kein Video hochgeladen, da bin ich zu schüchtern und würde mich schämen.

ONETZ: Hotel oder Campingplatz? Berge oder Meer? Wie sieht der perfekte Urlaub für Sie aus?

Anna Luschner: Mittlerweile eher Hotel am Meer, wobei ich früher oft mit meinen Eltern mit dem Wohnwagen unterwegs war. Das war auch immer sehr schön. Da ich Sonne und Wasser total gerne mag, würde ich mich für das Meer entscheiden. Ich fahre gerne mit meinen Freunden weg, und wenn es da noch gutes Essen gibt und gute Drinks, ist das ein perfekter Urlaub. Mein Wunschreiseziel demnächst wäre Kanada. Ich habe Verwandte dort, die ich gerne mal besuchen würde.

ONETZ: Welchen Traum würden Sie sich gerne erfüllen?

Anna Luschner: Ich würde später gerne mal einen kleinen Bauernhof haben. Mit ein paar Tieren. Und ein weiterer Traum ist es, nach dem Referendariat wieder zurück nach Amberg zu können, dass ich hier eine Stelle bekomme.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht?

Anna Luschner: Ich schaue sehr, sehr selten Fernsehen. Und wenn, dann gerne Serien auf Netflix, wie "Elite" oder "Haus des Geldes", also etwas Actionreiches. Romantische Schnulzen sind nicht so meins.

ONETZ: Wenn Sie sich ein Talent aussuchen könnten, welches wäre das?

Anna Luschner: Es ist mehr ein Wesenszug als ein Talent: In manchen Situationen würde ich gerne etwas gelassener reagieren können. Mich kann man sehr leicht auf 180 bringen. Und ich würde gerne mehr Sprachen können. In der Schule habe ich nur Englisch und Spanisch gelernt.

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Anna Luschner: "Anna, räum' dein Zimmer auf" (lacht). Den Satz kann ich gar nicht mehr hören. Und was ich überhaupt nicht leiden kann, wenn jemand sagt, "ich schaff' das nicht". Wenn man sich dahinter hängt und etwas schaffen möchte, kann man alles schaffen.

ONETZ: Welches Buch lesen Sie gerade?

Anna Luschner: Zurzeit lese ich nur ein paar Dramen für die Uni, zum Beispiel den "Woyzeck". Ansonsten lese ich gerne Krimis, Sebastian Fitzek ist da bei mir ganz oben dabei.

Hier geht's zur "Kein Wort zum Sport"-Folge mit Sportschützin Maria Kausler

Kastl bei Kemnath

Alle Teile unserer Rubrik "Kein Wort zum Sport" finden Sie hier.

 

 

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