10.01.2020 - 10:43 Uhr
SchwandorfSport

Wolfgang Hesl steht ab Sommer beim SC Ettmannsdorf im Tor

Die Gerüchteküche brodelte seit einigen Wochen gewaltig im Oberpfälzer Fussball. Nun ist es Gewissheit: Ex-Fußballprofi und Torwart Wolfgang Hesl schließt sich im Sommer dem SC Ettmannsdorf an.

Ex-Profi Wolfgang Hesl kehrt wieder ins Tor zurück: Nach einer Saison als Feldspieler beim TSV Stulln wird der 33-Jährige ab der Spielzeit 2020/21 beim Landesliga SC Ettmannsdorf zwischen den Pfosten stehen.
von Autor AHOProfil

Damit ist dem Landesligisten ein besonderer Coup gelungen. Schließlich galt es, die riesige Lücke im Tor zu schließen, die Tim Ebner hinterlassen wird. Der langjährige Top-Keeper des SC Ettmannsdorf wird nach der laufenden Saison seine aktive Laufbahn beenden.

Beim SC Ettmannsdorf ist die Freude groß, mit Wolfgang Hesl einen absoluten Spitzenmann zu bekommen. Damit wird der eingeschlagene Weg fortgesetzt, Spieler aus der Region in die Mannschaft zu integrieren. Der langjährige Profi, der aktuell noch beim TSV Stulln als Feldspieler aktiv ist, will auf eigenen Wunsch wieder zwischen die Pfosten zurückkehren. Mit seinen 33 Jahren ist der Torwart, der seinerzeit beim Hamburger SV seine steile Karriere begann, im besten Alter. Erste lockere Gespräche zwischen dem Spieler und dem Landesligadritten gab es vor einigen Wochen. Jetzt wurden Nägel mit Köpfen gemacht. Zur neuen Saison wechselt Wolfgang Hesl zum SC Ettmannsdorf. Dort wird er nicht nur im Tor der ersten Mannschaft stehen. Er soll sich auch um die übrigen Torleute im Verein kümmern, sowohl im Erwachsenen- als auch im Nachwuchsbereich.

Abteilungsleitung und Trainerteam sind hocherfreut und stolz über die Zusage des sympathischen Sportlers. "Für uns und die Liga ist er eine absolute Bereicherung. Im Verein wird er eine Vorbildfunktion ausüben", sagt Abteilungsleiter Horst Hohler.

Nach der Ankündigung von Tim Ebner, am Saisonende seinen Platz zu räumen, standen die Verantwortlichen vor der schwierigen Aufgabe, einen adäquaten Ersatz zu finden. Dies gestaltete sich zunächst schwierig, aber dann gab es mehrere Gespräche mit dem ehemaligen Bundesliga- und Zweitligaspieler. Wichtig ist aus der Sicht des SCE war, dass der TSV Stulln von Beginn an über das Interesse des Landesligisten und die Wechselwilligkeit des Spielers informiert war.

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