03.09.2021 - 12:24 Uhr
SchwandorfSport

Bezirksliga Nord (Teilkreis Schwandorf): SpVgg Pfreimd klarer Favorit beim Aufsteiger

Die Elf von Spielertrainer Bastian Lobinger will bei der SpVgg Vohenstrauß mehr mitnehmen als während der Woche gegen den SC Luhe-Wildenau. Steigern muss sich auch der TSV Detag Wernberg. Allerdings hat der einen ambitionierten Gast.

Rumms! Schwarzhofens Eugen Setilin (am Boden) packte bei der 1:4-Pleite vergangene Woche gegen Stefan Schießl von der SpVgg Pfreimd die Sense aus. An diesem Spieltag reist die SpVgg nach Vohenstrauß, der SVS hat den SV Kulmain zu Gast.
von Fabian Leeb Kontakt Profil

TSV Detag Wernberg – SV Hahnbach Sa. 16.00

(lfj) 2:1 gewonnen, dennoch sah man nach Spielschluss gegen Ensdorf beim Detag-Anhang kaum glückliche Gesichter. Der Grund dafür: Die schwache Leistung gegen das noch punktlose Schlusslicht, die zur Folge hatte, dass die Kipry-Elf bis zum Schlusspfiff um die wichtigen Punkte zittern musste. Mit dem Druck des "Gewinnenmüssens" kam die blutjunge Truppe dann wohl doch nicht so klar. Zumindest wäre dies eine Erklärung für die Leistungsschwankungen der Köblitzer, die zuvor gegen zwei stärkere Teams gute und couragierte Vorstellungen abgeliefert hatten. Jetzt gilt es. das Match gegen Ensdorf abzuhaken, den Mund abzuwischen und sich auf die nächste, ungleich schwerere Aufgabe zu konzentrieren. Unterschiedlicher könnte das Level der Gegner zwischen letztem und diesem Spieltag kaum sein. Denn der TSV Detag empfängt im zweiten Heimspiel in Folge mit dem SV Hahnbach ein eingespieltes Team, das wieder im Rennen um die Titelvergabe erwartet wird. Vor allem die Defensive des TSV Detag wird gegen die starke Gäste-Offensive vor einer großen Herausforderung stehen, die sie nur meistern kann, wenn auch die "lila-weiße" Offensivabteilung für Entlastung und Torgefahr sorgen kann. Der TSV Detag will aus der Außenseiterrolle das Beste machen und auf keinen Fall leer ausgehen.

SV Raigering – FC OVI-Teunz Sa. 16.00

(aho) Keine Punkte gab es für den FC OVI-Teunz im letzten Heimspiel gegen Schirmitz. Das lag daran, dass es insgesamt ein schlechter Auftritt der Gastgeber war. Die Elf von Trainer Biebl fand nicht ins Spiel, leistete sich viele Fehler im Aufbauspiel und verzeichnete eine schlechte defensive Zweikampfführung. Dagegen zeigte der Gast eine körperliche Präsenz und ein besseres Durchsetzungsvermögen. In Raigering will der FC vieles besser machen und an die guten Leistungen aus den Spielen gegen Vohenstrauß und Grafenwöhr anknüpfen. Der SV Raigering schafft es immer wieder, die Talente aus der eigenen Jugend zu integrieren und so eine starke Einheit mit den erfahrenen Spielern zu bilden. Es wartet also wieder eine schwierige Aufgabe auf den Neuling, der bis auf Urlauber Fisnik Leka in Bestbesetzung antreten kann. Mit einem Unentschieden wäre der FC zufrieden.

SpVgg Vohenstrauß – SpVgg Pfreimd So. 15.00

(smo) Im Nachholspiel gegen den SC Luhe-Wildenau reichte es für die SpVgg Pfreimd nur zu einem torlosen Unentschieden. Dabei brachte die SpVgg nicht ihr gewohntes Spiel aufs Feld, sodass man am Ende mit dem Punkt zufrieden sein musste, zumal der Gast sogar die größeren Möglichkeiten hatte. „Gegen Luhe-Wildenau konnten wir leider nur einen Punkt mitnehmen. Mehr hatten wir auch nicht verdient. Vor allem im Spiel nach vorne fehlte es an Ideen und Durchschlagskraft. Positiv war die Defensive, vor allem unser Torwart Michael Herrmann sorgte dafür, dass die Null hinten stand und so zumindest ein Punkt in Pfreimd blieb", resümierte Trainer Bastian Lobinger. Nun geht es gegen die SpVgg Vohenstrauß, gegen die der letzte Sieg 2016 gelang. Der Aufsteiger steht schon etwas unter Druck, rangiert er doch derzeit auf einem Abstiegsplatz. Dass die Mannschaft aber durchaus in der Lage ist, in der Liga mitzuhalten, zeigte zuletzt der 3:1-Sieg beim FC Wernberg. „Zum Abschluss unserer Englischen Woche wartet ein unangenehmer Gegner, bei dem wir in der Vergangenheit oft nicht gut ausgesehen haben. In der Defensive müssen die gleiche Stabilität aufweisen, aber von der Offensive muss mehr kommen“, fordert Lobinger. Der Kader zum Mittwoch-Spiel wird sich wohl nicht verändern.

SV Schwarzhofen – SV Kulmain So. 15.00

(hür) Nach zwei 1:4-Niederlagen hintereinander empfängt der SV Schwarzhofen den SV Kulmain. „Wir müssen wieder zurück in die Spur finden“, setzt Trainer Michael Hartlich das Ziel für das morgige Aufeinandertreffen. Seine Mannschaft könne derzeit nur schwer mit Rückständen umgehen und ergebe sich in den dann sich stellenden Aufgaben des Spiels bisweilen als zu passiv. „Daran müssen wir arbeiten“, erklärt Hartlich seine Arbeit während der Trainingswoche am Selbstbewusstsein der jungen Spieler. Gegen die lauf- und kampfstarken Gäste fehlen Abwehrspieler Christian Fischer urlaubsbedingt und Mittelfeldspieler Lukas Weiß weiterhin wegen einer schweren Knieverletzung für mehrere Monate. Dennoch habe die blutjunge Mannschaft genügend Potenzial, in dieser Liga erfolgreich zu sein, was es morgen unter Beweis zu stellen gilt.

SV Grafenwöhr – FC Wernberg So. 15.00

(she) Auch gegen Vohenstrauß konnte der FC in einem Heimspiel erneut nicht punkten. Die Wernberger fanden kein Mittel gegen den kampfstarken Gegner und schenkten diesem durch krasse Abwehrpatzer zwei Tore. Da aber der Wernberger Torwart noch die meisten Ballkontakte hatte und über die Mittellinie hinaus nicht viel lief, war die Niederlage auch verdient. Dazu kommt noch, dass sich FC-Spieler verletzten und in den kommenden Spielen wahrscheinlich nicht zur Verfügung stehen werden. So ist für Sebastian Preißer nach einer schweren Schulterverletzung das Jahr gelaufen. Auf FC-Trainer Christof Schwendner kommen aufgrund der langen Verletztenliste schwierige Wochen zu. Da kommt das schwere Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten in Grafenwöhr zur Unzeit. Der Gastgeber kommt gerade richtig in Schwung (2:0-Sieg bei der SpVgg SV Weiden II) und hat zu Hause bisher alle Spiele gewonnen. Neben erfahrenen Spielern wie Johannes Renner oder Markus Kraus hat der SV noch viele junge, talentierte Spieler, die Schwendners Truppe enorm fordern werden. Gegen den klaren Favoriten will Schwendner dennoch mit dem verbliebenen Kader das Beste herausholen und aus einer sicheren Defensivordnung mutig nach vorne spielen. Dazu benötigt der FC aber eine große Portion Spielglück, um erfolgreich zu bestehen.

Die SpVgg SV Weiden hat kurz vor Ende der Transferperiode Torwart Michael Heisig vom FC Amberg verpflichtet

Weiden in der Oberpfalz

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.