12.08.2019 - 12:46 Uhr
Roggenstein bei VohenstraußSport

VfB Rothenstadt dominiert das Derby

Beim 4:1-Sieg gegen die SpVgg Pirk lässt der VfB Rothenstadt keine Zweifel aufkommen. Ein 18-Jähriger erzielt seine Saisontreffer vier bis sechs.

Der Rothenstädter Sebastian Schwarzer (rechts) kann sich in dieser Szene den Ball vor einem Pirker Abwehrspieler schnappen: Der VfB Rothenstadt ließ im Derby nichts anbrennen und gewann auf dem Roggensteiner Sportgelände glatt mit 4:1 gegen die SpVgg Pirk.
von Sebastian SchellProfil

Eine klare Angelegenheit war das Lokalderby in der A-Klasse Ost zwischen der SpVgg Pirk und dem VfB Rothenstadt. Mit 4:1 entführte der VfB verdient alle drei Punkte. Auf dem Sportgelände des FC Roggenstein, wo Pirk seine Heimspiele wegen des Sportpark-Neubaus bestreitet, war die Elf von Trainer Manuel Carrasco von Anfang an das tonangebende Team.

„Wir müssen das Spiel eigentlich schon in den ersten 20 Minuten entscheiden und 4:0 führen. Aber unsere Chancenverwertung war nicht gut. Später haben wir die Tore dann zum Glück gemacht, deswegen bin ich mit dem Gesamtauftritt zufrieden“, resümierte Carrasco.

Tatsächlich war es SpVgg-Torwart Ramiz Mulic zu verdanken, dass es zur Halbzeit nur 2:1 für die Gäste stand. Markus Falkenstein sorgte mit seinem Doppelpack binnen 60 Sekunden für die Führung (31./32.). Für den Pausenstand zeichnete Alexander Kosnowski verantwortlich, der seine Farben nochmals auf 1:2 heranbrachte (43.). Für mehr reichte es aber nicht für Pirk, weswegen Trainer Turan Bafra auch nicht lange um den heißen Brei herumredete: „Das war kurz und bündig ein schlechter Auftritt von uns. Wir waren behäbig, weswegen uns der Gegner in allen Belangen überlegen war. Wir können uns bei unserem Torwart bedanken, dass es kein Debakel gegeben hat.“

In der Tat spielte auch nach dem Pausentee nur Rothenstadt und schraubte das Endergebnis in Person von Falkenstein mit seinem dritten Treffer (75.) und Michael Strehl (84.) auf 1:4. Nach drei Spielen rangieren der VfB Rothenstadt (3.) und die SpVgg Pirk (9.) in Tabellenregionen, wo sie auch am Ende ankommen wollen. „Wir möchten schon um den Aufstieg mitspielen und vorne dabei bleiben,“ hofft Carrasco, während Bafra tiefer stapelt. „Es braucht alles Zeit. Wir müssen einiges aufholen und sind froh, wenn wir am Ende zwischen Platz vier und acht eintrudeln, auch weil wir im Moment ein paar Ausfälle haben.“

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.