02.08.2019 - 11:04 Uhr
PressathSport

Elf Fragen an Timo Fischer (TSV Pressath)

In unserer neuen Rubrik erklärt der Kapitän des TSV Pressath mit welchen Vergehen er die Mannschaftskasse aufgefüllt hat und was er vor jedem Spiel mit seinen Stutzen praktiziert.

Timo Fischer vom TSV Pressath.
von Franz SperlProfil

Es ist nicht verwunderlich, dass der Kapitän des TSV Pressath, Timo Fischer, gerade einmal 22 Jahre alt ist, hat doch die Mannschaft von "Trainer-Urgestein" Hans Mößbauer selbst nur ein Durchschnittsalter von knapp über 23 Jahren. Der Coach sieht Fischer am effektivsten für das Team auf der Position des Innenverteidigers, auch wenn er selbst lieber auf der "Sechs" agieren würde. Aber ein guter Kapitän stellt seine persönlichen Wünsche hinter das Wohl der Mannschaft. Der Industriemechaniker, der als Hobbies Boccia, Radeln und Bierpong angibt, ist seit vier Jahren fester Bestandteil der ersten Mannschaft des TSV, der sich übrigens als einziger Verein aus der Kreisklasse West den Aufstieg zum Ziel gesetzt hat. Dazu will Timo Fischer, der in der Jugend bei der JFG Haidenaabtal und vorher bei der SV Grafenwöhr aktiv war, seinen Teil beitragen.

ONETZ: 1. Fußball ist für mich ...

Timo Fischer: Einsatz, Kopf, Emotion und Teamgeist.

ONETZ: 2. Warum sind Sie bei der Sportart Fußball gelandet und nicht beim Schach?

Timo Fischer: Für mich stand nie eine andere Sportart zur Wahl. Schon als Kind gab es für mich nur Fußball.

ONETZ: 3. Ein Erlebnis in Ihrer Karriere, das Ihnen heute noch stinkt?

Timo Fischer: Das ist zweifellos der verpasste Aufstieg in der Vorsaison. Wir haben am Saisonende die eigentlich schon nicht mehr erhoffte Chance bekommen. Leider konnten wir in den beiden Relegationsspielen unser Potential überhaupt nicht abrufen.

ONETZ: 4. Welches Ritual pflegen Sie kurz vor einem Spiel?

Timo Fischer: Ich ziehe meine Stutzen möglichst weit nach unten, so dass gerade noch die Schienbeinschoner bedeckt sind.

ONETZ: 5. Ihre Rückennummer ist die 2. Warum?

Timo Fischer: Zum einen war die Nummer noch nicht von einem Mitspieler belegt, zum anderen trug diese auch schon mein Vater in seiner aktiven Zeit beim TSV.

ONETZ: 6. Was ist das Gesprächsthema im Auto bei einem Auswärtsspiel?

Timo Fischer: Es gibt hier eigentlich nur immer zwei Themen: Wo wird nach dem Spiel zum Essen hingegangen und welche Musik wird gespielt.

ONETZ: 7.An welches Spiel erinnern Sie sich heute noch gerne?

Timo Fischer: Das war ein Relegationsspiel gegen Etzelwang. Da habe ich mit zwei weiteren Jugendspielern in der "Ersten" ausgeholfen. Wir haben das Spiel mit viel Kampf, aber auch mit etwas Glück gewonnen.

ONETZ: 8. Haben Sie einen Spitznamen? Warum gerade diesen?

Timo Fischer: Ja, den habe ich:"Fiti". Der Grund ist ein ganz einfacher, es gab in der Jugendmannschaft einfach zu viele Timos.

ONETZ: 9. Mit welchem Vergehen haben Sie die Mannschaftskasse bereichert?

Timo Fischer: Da gibt es zwei Sachen. Einmal wegen "Gelber Karten" wegen Meckerns und dann noch wegen des Schießens über den Fangzaun.

ONETZ: 10. Was trauen Sie Ihrem Verein heuer in der Kreisklasse zu?

Timo Fischer: Wenn wir in der Lage sind, unsere Leistung dauerhaft abzurufen, dann sollten wir schon in der Lage sein, ganz oben mitzuspielen.

ONETZ: 11. Am nächsten Spieltag geht es für Ihre Mannschaft gegen den SV Kulmain II. Wie schätzen Sie diesen Gegner ein?

Timo Fischer: Der SV Kulmain ist eine spielerisch gute Mannschaft. Die Spieler sind taktisch gut geschult, und die werden es uns garantiert nicht leicht machen, einen Heimdreier zu landen. Aber wir haben insgesamt gute Erfahrungen mit Kulmain gemacht.

 

 

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