11.11.2019 - 13:33 Uhr
ParksteinSport

SV Parkstein bietet Spitzenreiter Paroli

Die SV Grafenwöhr II wankt als Tabellenführer der A-Klasse West, verhindert aber so gerade noch die erste Saisonniederlage. Die Parksteiner Heimserie hat weiterhin Bestand.

Der Parksteiner Robert Schmidt (blaues Trikot) setzt sich im Zweikampf gegen Dorland Tucker von der SV Grafenwöhr II durch. Der SV Parkstein bleibt nach dem 2:2 gegen den Spitzenreiter der A-Klasse West zu Hause weiter ungeschlagen.
von Sebastian SchellProfil

Nur zufriedene Gesichter gab es am Sonntagnachmittag am Basaltkegel. Herrliches Novemberwetter, eine tolle Zuschauerkulisse und eine gerechte Punkteteilung sorgten beim SV Parkstein als auch bei der zweiten Mannschaft des SV Grafenwöhr für gute Laune. Der heimische SV blieb mit dem 2:2 nach zuvor fünf Heimsiegen zum sechsten Mal in Folge zu Hause ungeschlagen. Gänzlich ohne Niederlage in dieser Spielzeit ist weiterhin die Landesligareserve der SV Grafenwöhr.

SVG-Trainer Thomas Rahn ordnete das dritte Remis in dieser Saison als Erfolg ein: „Wir können mit dem einen Punkt leben, der kann in der Endabrechnung noch entscheidend sein. Gerade nach dem Rückstand bin ich froh, dass wir Moral gezeigt haben und zurückgekommen sind. Wir wussten schon, dass hier eine harte Aufgabe auf uns zukommt.“

In der Tat erwies sich der Tabellensechste als ein hartnäckiger Gastgeber, der vor allem im Umschaltspiel und nach Kontern gefährlich war. Nach einem solchen Gegenzug belohnte Spielertrainer Stefan Wittmann die gute Startphase seiner Mannschaft. Sein Schuss aus 20 Metern schlug, abgefälscht vom Rücken eines Grafenwöhrer Abwehrspielers, unhaltbar im Kasten ein (25.). „Die ersten 60 Minuten waren sehr gut. Man merkt, dass wir uns in den letzten Wochen gefunden haben. Zuhause muss man uns erstmal schlagen. Gerade defensiv arbeiten wir sehr stark“, lobte Wittmann.

Zwar hatten die Gäste zumeist den Ball, die besseren Chancen gab es aber für den SV Parkstein zu notieren. Verpasste es Philipp Mayer noch bei zwei guten Gelegenheiten vor und nach der Pause nachzulegen, schaffte dies wenig später aber ein Joker. Der kurz zuvor eingewechselte Michael Brenner war sofort hellwach und staubte zum 2:0 ab (61.).

Doch auch die Sportvereinigung hatte noch Potenzial auf der Bank. Nur vier Minuten nach seiner Einwechslung brachte Marcel Herrmann seine Farben wieder heran (65.). Nicht zum ersten Mal bei Grafenwöhr, dass von der Bank die Wende kam. „Das ist heuer unsere absolute Stärke, dass wir einen ungemein breiten Kader haben. Alleine 38 eingesetzte Spieler sprechen eine deutliche Sprache. Das geht aber nur durch die gute Zusammenarbeit mit der ersten Mannschaft", meinte Rahn. "Deswegen haben wir uns intern klar das Ziel Aufstieg gesetzt.“

Das die Kreisklasse weiter ein heißes Thema für die Grafenwöhrer ist, dafür sorgte David Otte in der 68. Spielminute. Sein Treffer zum Endergebnis könnte im Mai 2020 noch wichtig für das Gesamtklassement sein. Trotz der verspielten Führung freute sich aber auch Wittmann über den Punkt: „Wir waren zweimal auf Augenhöhe mit den Spitzenteams der Liga. Das macht uns Mut. Ich bin stolz auf die Leistung der Jungs in den letzten Wochen.“

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