01.07.2021 - 16:35 Uhr
OberviechtachSport

Kein Wort zum Sport: Handballerin Carolin Dobmeier

In unserer wöchentlichen Rubrik verrät die Torfrau des Bezirksoberligisten HV Oberviechtach, warum sie auf den Bachelor verzichten kann, was sie an Bastian Schweinsteiger schätzt und woher ihre Begeisterung für Island rührt.

Carolin Dobmeier steht beim Handball-Bezirksoberligisten HV Oberviechtach im Tor.
von Florian Bindl Kontakt Profil

Was ihren Sport anbetrifft, war Carolin Dobmeier eine Spätstarterin. Erst in der C-Jugend ist sie beim Oberviechtacher Handball-Verein eingestiegen. Bei einem Schnuppertraining an ihrer damaligen Schule, dem Ortenburg-Gymnasium, lernte sie Handball näher kennen. Und wollte seitdem nicht mehr damit aufhören. Selbst ihr Berufsziel hat sie ihrem Lieblingssport zu verdanken. Die 20-Jährige studiert Grundschullehramt in München. Dass sie etwas mit Kindern anfangen kann und gerne Wissen und Können weitergibt, hat sie bei einem Handball-Training für Grundschüler gemerkt.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Carolin Dobmeier : Für mich steht fest, dass ich in der Heimat bleiben möchte. Ich komme aus einem kleinen Dorf bei Oberviechtach, mag unseren Dialekt und die Oberpfalz. In München zu studieren ist zwar auch schön, aber bleiben möchte ich dort nicht. Ich bin nämlich kein Stadt-Typ.

ONETZ: Über was können Sie so richtig lachen?

Carolin Dobmeier : Über mich selbst. Ich bin total tollpatschig. Aber ich mag es auch, andere ein wenig zu veräppeln. Keine richtigen Streiche, aber ich finde es ganz witzig, jemanden reinzulegen (lacht).

ONETZ: Was war Ihr erstes Auto?

Carolin Dobmeier : Mein erstes Auto ist auch noch mein heutiges Auto, ein weißer Seat Leon. Zum Glück ist mir bis jetzt noch nichts Größeres passiert. Nur gestern, da hatte ich einen Rehunfall – ist aber alles gut ausgegangen, auch für das Reh.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Carolin Dobmeier : Auch wenn ich Handball spiele, kann ich etwas mit Fußball anfangen. Deshalb würde ich gerne mal Bastian Schweinsteiger treffen. Ich mag seine authentische und selbstbewusste Art.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Carolin Dobmeier : Eigentlich bei überhaupt keiner (lacht). Ich bin bei allem dabei, vor allem wenn´s mit Schokolade ist. Ob Eis oder Schoko-Mousse, das ist schon richtig lecker.

ONETZ: Welche App darf auf Ihrem Smartphone auf keinen Fall fehlen?

Carolin Dobmeier : WhatsApp. Das ist einfach praktisch, um mit Freuden und Verwandten in Kontakt zu bleiben. Und auch fürs Handballspielen, um mit der Mannschaft zu kommunizieren und Sachen zu organisieren.

ONETZ: Hotel oder Campingplatz? Berge oder Meer? Wie sieht der perfekte Urlaub für Sie aus?

Carolin Dobmeier : Aktiver Urlaub ist mir lieber. Mit meinem Freund war ich auf einer Fahrradtour in den Bergen, auch in Garmisch-Partenkirchen. Das war sehr schön. Klassischer Strandurlaub ist auch gut, aber mir ist es noch lieber, wenn ich mich bewegen kann. Wenn es um Hotels geht, habe ich keine so großen Ansprüche. Auf die Zahl der Sterne schaue ich nicht.

ONETZ: Welchen Traum würden Sie sich gerne erfüllen?

Carolin Dobmeier : Aus materieller Sicht: auf jeden Fall einen Urlaub in Island. Das ist aber leider ziemlich teuer und um möglichst viel zu sehen, müssten wir mehrere Wochen bleiben. An Island faszinieren mich die vielen verschiedenen Landschaftsformen – und natürlich die Polarlichter. Abgesehen vom Urlaub ist – gerade jetzt in der Pandemie – Gesundheit für alle, die mir wichtig sind, ein Traum.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort aus?

Carolin Dobmeier : Wie viele andere schaue ich kaum noch klassisches Fernsehen. Wenn überhaupt, dann mal mit der Familie "Verstehen Sie Spaß?". Dann lachen wir zusammen, wenn Leute aufs Glatteis geführt werden. Überhaupt nicht leiden kann ich die Reality-Formate. Bachelor oder Germany`s Next Topmodel schaue ich nicht. Wer weiß, wie viel davon nur gestellt ist. Ansonsten schaue ich sowieso eher mal eine Serie auf Netflix.

ONETZ: Wo sehen Sie sich in 10 Jahren?

Carolin Dobmeier : In 10 bis 20 Jahren hoffe ich, in meiner Heimat als Grundschullehrerin arbeiten zu können und vielleicht zusammen mit meiner Schwester den Biergarten meiner Familie in Pullenried zu betreiben.

ONETZ: Wie sieht ein perfekter Abend für Sie aus?

Carolin Dobmeier : Wenn ich mich entscheiden müsste, dann würde ich einen gemütlichen Spieleabend mit Freunden wählen. Einfach zusammensitzen, ganz entspannt. Aktuell haben ja die Clubs und Discos geschlossen, aber ich gehe schon auch gern abends weg. Das wäre meine zweite Wahl.

ONETZ: Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?

Carolin Dobmeier : So viel lese ich nicht. Aber zuletzt war es "Du musst nicht von allen gemocht werden". Eine Art Sachbuch, in dem es darum geht, den eigenen Dingen treu zu bleiben und nicht immer zu überlegen, was die anderen denken könnten. Das fand ich sehr interessant.

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