24.10.2020 - 15:45 Uhr
KulmainSport

Elf Fragen an Sebastian Biersack (SV Kulmain II )

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Der "fußballerische Spätstarter" erzählt in unserer wöchentlichen Rubrik, weshalb er gelben Fußballschuhen gar nicht so abgeneigt ist. Und, warum er besonders gerne an ein bestimmtes Elfmeterschießen zurückdenkt.

Sebastian Biersack ( SV Kulmain II )
von Franz SperlProfil

Auf Sebastian Biersack vom SV Kulmain II trifft schon fast der Begriff "fußballerischer Spätstarter" zu. Während heute viele Kinder Bereits mit 4 oder 5 Jahren bei den G-Junioren beginnen, begann er seine Fußballerlaufbahn erst im Alter von 12 Jahren bei den jüngeren C-Junioren. Für den Kapitän der Kulmainer "Zweiten" gab und gibt es aber seitdem nur einen Verein: den SV Kulmain. Ihm kam es nie in den Sinn, woanders sein Glück zu versuchen. Der 27-jährige Mechatroniker spielt am liebsten im defensiven Mittelfeld, auf der "Sechs". Da er beruflich doch ziemlich eingespannt ist, sieht er Fußball als entspannenden Ausgleich. Er hat aber auch eine musikalische Neigung. Wenn es ihm die Zeit erlaubt und er Muße hat, dann greift er auch schon mal in die Saiten seiner Gitarre.

ONETZ: 1. Fußball ist für mich ...

Sebastian Biersack: ... der perfekte Ausgleich zum Alltag.

ONETZ: 2. Warum sind Sie bei der Sportart Fußball gelandet und nicht beim Schach?

Sebastian Biersack: Ich spiele sogar Schach, aber den Fußballsport bevorzuge ich dennoch. Wichtig dabei ist mir, dass Fußball ein Mannschaftssport ist.

ONETZ: 3. Gelbe Fußballschuhe sind für mich …

Sebastian Biersack: ... eine gute Wahl. Schließlich sind unsere Vereinsfarben Gelb-Schwarz.

ONETZ: 4.Welches Ritual pflegen Sie kurz vor einem Spiel?

Sebastian Biersack: Da habe ich schon eine kleine Marotte. Ich ziehe mir immer zuerst den rechten Fußballschuh an.

ONETZ: 5. Ihre Rückennummer ist die 6. Warum?

Sebastian Biersack: Diese Frage ist ganz einfach zu beantworten. Die "6" ist meine Lieblingszahl.

ONETZ: 6. Was ist das Gesprächsthema im Auto bei einem Auswärtsspiel?

Sebastian Biersack: Das kommt in erster Linie darauf an, wer noch mit im Auto sitzt. Dann wird entweder über die Aufstellung und die Taktik spekuliert, oder es geht um Ereignisse des vergangenen Wochenendes.

ONETZ: 7. Was ist Ihr "Spitzname"? Und warum gerade dieser?

Sebastian Biersack: Mein Spitzname ist "Wassi". Dieser begleitet mich schon seit der Kindergartenzeit. Ich kann aber nicht mehr sagen, woher der Name genau kommt.

ONETZ: 8. Zu welchem Gegner fahren Sie am liebsten, zu welchem überhaupt nicht gerne?

Sebastian Biersack: Sehr gerne fahre ich nach Kemnath zum SVSW. Zum einen ist die Anreise äußerst kurz, zum anderen ist es ein Derby, das gibt immer einen besonderen Kick. Nicht unbedingt gerne fahre ich nach Kirchendemenreuth. Der Grund liegt in erster Linie an deren Platz. Für jemand, der so hervorragende Platzverhältnisse wie bei uns in Kulmain gewohnt ist, ist der Platz in Kirchendemenreuth doch etwas "gewöhnungsbedürftig".

ONETZ: 9. An welches Spiel erinnern Sie sich heute noch gerne?

Sebastian Biersack: Das ist eindeutig das Relegationsspiel in Erbendorf gegen die DJK Neustadt in der Saison 2016/17. Wir hatten die Saison auf dem Relegationsplatz beendet. Das erste Entscheidungsspiel hatten wir mit 2:4 gegen den TSV Theuern verloren. Nach regulärer Spielzeit und der Verlängerung stand es gegen Neustadt 1:1. Es musste das Elfmeterschießen entscheiden. Unser damaliger Torwart Jannik Netzel hielt drei Elfer des Gegners und war zurecht der gefeierte Held. Auch ich haben meinen Anteil zum Klassenerhalt beigesteuert, indem ich den ersten Elfer verwandelt habe.

ONETZ: 10. Was trauen Sie Ihrem Verein heuer in der Kreisklasse zu?

Sebastian Biersack: Ich bin mir sicher, dass wir den Klassenerhalt schaffen. Das war auch vor Saisonbeginn unser erklärtes Ziel. Natnürlich benötigen wir dazu noch einige Punkte, aber die werden wir holen. Wir hatten in dieser Saison auch mit darunter zu leiden, dass unsere "Erste" mit großen Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte. Das Los einer "Zweiten" ist es in diesem Fall, dass sie immer wieder Spieler "nach oben" abtreten muss. Dadurch sind wir ständig mit einer neuformierten Truppe aufgelaufen, was sich negativ auf das Leistungsvermögen ausgewirkt hat.

ONETZ: 11. Was gefällt Ihnen an Ihrem Verein?

Sebastian Biersack: Das ist vor allem der große Zusammenhalt im gesamten Verein. Und die Tatsache, dass sich die meisten Spieler schon seit ihren Kindertagen kennen.

Elf Fragen an Ralph Egeter (TuS Schnaittenbach)

Schnaittenbach
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