23.07.2021 - 10:41 Uhr
GebenbachSport

"Hammerauftakt" für die DJK Gebenbach

Erstmals nach etlichen Monaten Pause geht es für die DJK Gebenbach wieder um Punkte in der Fußball-Bayernliga Nord. Und der Auftaktgegner gehört gleich mal in die Kategorie "Top-Teams".

Torjubel bei der DJK Gebenbach im Spiel gegen die SpVgg Ansbach. Ende November 2019 trennten sich beide Mannschaften 3:3 unentschieden.
von Autor MIRProfil

Das Fazit zur Vorbereitung fällt bei Gebenbachs Trainer Franz Koller optimistisch-durchwachsen aus. Auf einer Skala von 1 bis 10 wäre es "zwischen 6 und 7", schätzt er ein: "Es fehlen immer noch wichtige Spieler verletzt, das trübt das Ganze natürlich etwas. Aber man sieht, dass es wird. Gerade das letzte Spiel hat uns einen positiven Kick gegeben." Da gewann die DJK 2:1 gegen den FC Ingolstadt II und zeigte eine richtig gute Leistung - im Vergleich zum Beginn, in der man viele Gegentore kassierte und selten defensiv stabil stand, wie Koller erklärt. Das habe sich jetzt verbessert, auch das Umschaltspiel gefällt dem neuen Trainer besser.

Was das alles aber bedeutet, das weiß man immer erst nach den ersten paar Wochen, die es durchaus in sich haben. Zum Auftaktspiel am Samstag, 24. Juli (14 Uhr), bei der SpVgg Ansbach, eineinhalb Wochen später gegen Erlangen, dann das Derby gegen Ammerthal und dann Mitte August gegen Vilzing: "Es ist auf jeden Fall ein Hammerauftakt und wir haben richtige Bretter vor uns", so Koller, der Vilzing die absolute Favoritenrolle in der Liga einräumt und danach Erlangen und Ansbach weit oben sieht. In Ansbach wartet eine eingespielte Mannschaft auf die DJK, die mit Bastian Herzner viel Erfahrung und Torgefahr mit Bayern- und Regionalligaerfahrung bekommen hat. Er und Patrick Kroiß (68 Tore in den letzten vier Spielzeiten) könnten sicher eines der gefährlichsten Offensivduos der Liga werden.

Ungeachtet dessen wird man die Punkte nicht herschenken. "Wir brennen alle darauf, dass es endlich wieder losgeht. Wir haben sicher großen Respekt vor Ansbach, aber wir wollen uns auch dort beweisen und fahren nicht hin, um Punkte abzuliefern", gibt sich Koller kämpferisch.

Ein wirkliches Saisonziel will der neue Trainer nicht abgeben. "Da muss man abwarten, nach den englischen Wochen wissen wir mehr. Ein einstelliger Tabellenplatz ist sicher realistisch und möglich. Aber im Fußball kann es auch immer schnell gehen."

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