24.09.2020 - 14:35 Uhr
FriedenfelsSport

Elf Fragen an Jonas Henze (TSV Friedenfels)

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Der Allrounder aus der Kreisklasse Stiftland verrät in unserer Rubrik, dass er sich noch immer, liebend gern an das entscheidende Aufstiegsspiel in die Kreisliga 2011 erinnert. Und, warum er überhaupt nicht gern nach Schönhaid fährt.

Jonas Henze (TSV Friedenfels).
von Helmut KapplProfil

Schon immer kickte der 30-jährige Jonas Henze, der in Friedenfels geboren ist, für seinen Heimatverein. Der Allrounder ist ledig und arbeitet als Meister in der Instandhaltung bei der Firma Schott in Mitterteich. Friedenfels Trainer Markus Schaumberger schätzt an Henze vor allem dessen Zuverlässigkeit. "In jungen Jahren war Jonas eher offensiv unterwegs, zuletzt hat es ihn immer weiter nach hinten gezogen. Er ist eine absolute Maschine – sowohl auf als auch neben dem Platz." In der Kabine sorgt Henze unter anderem für die Getränke und ist Beauftragter beim Wintergrillen.

ONETZ: 1. Fußball ist für mich ...

Jonas Henze: Damals gab es in Friedenfels nur die Option Fußball. Also bin ich bislang dabei geblieben.

ONETZ: 2. Warum sind Sie bei der Sportart Fußball gelandet und nicht beim Schach?

Jonas Henze: Das ist eine gute Frage. Könnte sein, weil mich Schach einfach nicht interessiert.

ONETZ: 3. Gelbe Fußballschuhe sind für mich …

Jonas Henze: ... wie alle anderen auch. Ich glaube sogar, dass sie billiger sind, weil sie keiner mag.

ONETZ: 4. Ein Erlebnis in Ihrer Karriere, das Ihnen heute noch stinkt?

Jonas Henze: Da gibt es mehrere. Es ist schon so lange her, aber ich glaube es war damals eine Partie gegen den ASV Wunsiedel. Wir gingen 1:0 in Führung und anschließend noch sang- und klanglos 1:9 unter. Das war extrem bitter.

ONETZ: 5. Welches Ritual pflegen Sie kurz vor einem Spiel?

Jonas Henze: Da gibt es nichts Besonderes. Wenn ich was nennen muss, dann vielleicht, dass sich die gesamte Mannschaft immer die Reserve anschaut.

ONETZ: 6. Das müsste mir ein Nachbarverein bieten, damit ich wechseln würde ...

Jonas Henze: Einen Wechsel wird es für mich niemals geben. Ich fühle mich hier in Friedenfels pudelwohl. Das ist einfach mein Heimatverein.

ONETZ: 7. Welche Fußballregel würden Sie abschaffen, welche fehlt?

Jonas Henze: Ich würde mir wünschen, dass der Schiedsrichter einen falschen Einwurf nicht mehr zurückpfeift. Beim Blick in die Bundesliga fällt auf, dass selbst die Profis den nicht korrekt beherrschen.

ONETZ: 8. Haben Sie einen Spitznamen? Warum gerade diesen?

Jonas Henze: Ich bin für die meisten einfach der "Henssler", benannt nach dem Fernsehkoch Steffen Henssler. Das ist quasi eine Ableitung meines Familiennamens Henze.

ONETZ: 9. Was ist das Gesprächsthema im Auto bei einem Auswärtsspiel?

Jonas Henze: Natürlich geht's meistens darum, was am Abend zuvor alles passiert ist. Man könnte sagen, die "Themen der Nacht" stehen da im Vordergrund.

ONETZ: 10. An welches Spiel erinnern Sie sich heute noch gerne?

Jonas Henze: Ans Entscheidungsspiel in der Relegation um den Aufstieg in die Kreisliga 2011. Damals lagen wir in Thiersheim gegen Weißenstadt schon mit 0:2 zurück, haben das Spiel aber noch mit 4:2 gewonnen und sind doch noch aufgestiegen. Das war sensationell.

ONETZ: 11. Zu welchem Gegner fahren Sie am liebsten, zu welchem überhaupt nicht gerne?

Jonas Henze: Am liebsten fahre ich natürlich zum Derby nach Fuchsmühl. Wenn's nach Schönhaid geht, hält sich meine Freude dafür immer in Grenzen, weil ich die einfach nicht mag.

Elf Fragen an Benjamin Lauton (SpVgg Wiesau)

Wiesau

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