23.09.2019 - 15:34 Uhr
FlossSport

SV Floß der Derbysieger

Fünf Tore, drei Elfmeter und eine gute Zuschauerkulisse. Das Nachbarduell SV Floß gegen TSV Flossenbürg hat einiges zu bieten.

Die Flosser Lukas Schaller (rechts) und Nikolas Feiler (links) bekämpfen den Flossenbürger Angreifer Fabian Kunz. Die Gastgeber wandelten im Derby einen 0:2-Rückstand noch in einen 3:2-Sieg um.
von Sebastian SchellProfil

Ein Duell, dass selten geworden ist, gab es am Sonntag in der A-Klasse Ost. Viele verschiedene Klassenzugehörigkeiten in den letzten Jahren verhinderten oftmals das Aufeinandertreffen der beiden Nachbarrivalen SV Floß und TSV Flossenbürg. Nach gut zwei Jahren war es im Markt Floß aber wieder soweit. Dabei behielt der heimische SV erstmals seit zehn Jahren wieder die Oberhand und siegte mit 3:2 (1:2).

Vor 150 Zuschauern startete aber der TSV furios in die Partie und stellte früh durch Fabian Kunz (5./Foulelfmeter) und Maximilian Pfab (10.) auf 2:0. „Wir erwischen einen Auftakt nach Maß und fallen dann wieder in unser altes Muster zurück, was wir bisher schon gezeigt haben. Wir machen da zu viele einfache Fehler“, kritisierte Gästetrainer Thomas Scheinkönig den Einbruch seiner Truppe nach einem eigentlich optimalen Beginn.

Denn fortan übernahm der heimische Sportverein das Zepter und egalisierte durch zwei Elfmetertore den Spielstand. Sowohl Fabian Nasser (30.), als auch Benjamin Eschenbecher (55.) zeigten sich eiskalt vom Punkt. „Es war heute ein klassisches Derby, in dem alles drin war. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, weil wir trotz fünf Ausfällen so in dieses Spiel zurückgekommen sind. Hut ab“, resümierte SV-Trainer Roland Gmeiner. In der Tat setzte sein Sportverein das letzte Ausrufezeichen des Spiels. Eschenbechers Schuss von der Strafraumkante sorgte für den 3:2-Endstand und großen Jubel beim heimischen Anhang.

In der Tabelle rückte der SV Floss mit 14 Punkten auf Platz sechs nach vorne, während der TSV Flossenbürg nach dem letztjährigen Abstieg aus der Kreisklasse in der neuen Umgebung noch zu kämpfen hat und sich auf Rang neun einreihen muss. „Wir wussten schon, dass es nicht einfach wird, weil wir nach dem Abstieg einen kleinen Umbruch eingeleitet haben. Dennoch haben wir uns ein wenig mehr erhofft“, beurteilt Scheinkönig den bisherigen Saisonverlauf selbstkritisch.

Für Sie empfohlen

 

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.