11.10.2019 - 11:29 Uhr
Sport

Elf Fragen an Daniel Radke ( FC Vorbach )

Unverhofft kommt oft: Der FC Vorbach löst ein Torwartproblem, indem er sich an ein Talent in den eigenen Reihen erinnert.

Daniel Radke ( FC Vorbach ).
von Franz SperlProfil

Jogi Löw hat auf der Torhüterposition ein Luxusproblem, hat er doch mit Manuel Neuer und Marc-André Ter Stegen zwei Weltklassetorhüter. Gänzlich anders sah die Situation letztes Jahr für Spielertrainer Florian Ruder beim FC Vorbach aus. Routinier Johannes Rumsauer beendete nach vielen Jahren seine Laufbahn und Nikolas Wiesnet suchte eine höherklassige Herausforderung.

Da war beim FCV guter Rat teuer. Da erinnerte man sich daran, dass Daniel Radke (23), trotz seiner jungen Jahre eigentlich ein gestandener Abwehrspieler im Verein, ja in der D- und C-Jugend im Tor gestanden hatte. Für Daniel, der seit den F-Junioren nur für den FC Vorbach seine Fußballschuhe geschnürt hat, war sofort klar: „Bevor alle Stricke reißen, stelle ich mich ins Tor.“ Und seitdem steht der Zerspannungsmechaniker, für den Fußball das große Hobby ist, wieder im Kasten des FCV. Und das bislang mit Erfolg, denn derzeit belegt sein Verein Rang fünf in der Tabelle – der gleiche Platz, den man auch in der Vorsaison erreichte.

ONETZ: 1. Fußball ist für mich...

... ein Hobby, da es bei mir für den Profifußball nicht gereicht hat.

ONETZ: 2. Warum sind Sie bei der Sportart Fußball gelandet und nicht beim Schach?

Ganz ehrlich, Schach hat mich noch nie wirklich interessiert.

ONETZ: 3. Gelbe Fußballschuhe sind für mich …

... ohne Bedeutung, denn die können auch nicht zaubern.

ONETZ: 4. Welches Ritual pflegen Sie kurz vor einem Spiel?

Ich höre ganz laute Musik, das weckt bei mir Emotionen.

ONETZ: 5. Ihre Rückennummer ist die 1. Warum?

Ganz einfach, weil ich im Tor stehe.

ONETZ: 6. Welche Fußballregel würden Sie abschaffen?

Das ist der ganz eindeutig derVideobeweis. Gott sei Dank sind wir als Amateure davon nicht betroffen.

ONETZ: 7. Was ist das Gesprächsthema im Auto bei einem Auswärtsspiel?

Da geht es eigentlich immer um die Geschehnisse vom Vorabend.

ONETZ: 8.An welches Spiel erinnern Sie sich heute noch gerne?

Gerne denke ich an das Kirchweihspiel im Jahr 2016 gegen den SV Kulmain II zurück. Dabei habe ich mein erstes und bislang auch einziges Tor in der 1. Mannschaft erzielt. Gewonnen haben wir zudem noch mit 3:1.

ONETZ: 9. Was trauen Sie Ihrem Verein heuer in der Kreisklasse zu?

Unser Anspruch sollte auf jeden Fall sein, in der oberen Tabellenhälfte mitzuspielen.

ONETZ: 10. Am nächsten Spieltag geht es für Ihre Mannschaft gegen die SpVgg Neustadt am Kulm. Wie schätzen Sie Ihren Gegner ein?

Da es sich um ein Derby handelt, wird es für uns bestimmt kein einfaches Spiel. Neustadt wird alles daransetzen, um aus dem Tabellenkeller herauszukommen. Letzten Sonntag haben sie nach einer langen Durststrecke wieder einen Sieg geschafft, das wird ihnen sicherlich Auftrieb geben.

ONETZ: 11. Was gefällt Ihnen an Ihrem Verein?

Beim FC Vorbach stimmen vor allem die Kameradschaft und der Zusammenhalt. Auch haben wir zusammen schon legendäre Abende verbracht.

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