10.06.2020 - 17:49 Uhr
AmbergSport

Im Sand ist wieder einiges möglich

Seit Mitte Mai darf auf der vereinseigenen Beachvolleyball-Anlage des VC Amberg im Sportpark am Schanzl wieder gepritscht und gebaggert werden. Das ist aber nicht auf allen Beachfeldern der Region so.

Beim VC Amberg dürfen die Beachvolleyballer auf drei von vier Feldern wieder ran.
von Gerd SpiesProfil
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Kurz vor Ende der Hallen-Saison Anfang März mussten alle Volleyball-Vereine wegen Corona ihren Spiel- und Trainingsbetrieb einstellen. Das bedeutete auch das Aus für die Beachvolleyball-Saison in diesem Sommer.

Seit Anfang Mai würden in normalen Zeiten an jedem Wochenende in Bayern Turniere gespielt. Zwei Erwachsenen-Turniere und mindestens eine Jugendmeisterschaft hätte auch der VC Amberg ausgerichtet. Doch der Verband musste zumindest alle Turniere mindestens bis Ende Juli absagen.

BVV-Geschäftsführer Tom Gailer ist aber optimistisch: "Wir gehen davon aus, dass wir im August noch einige Turniere, auch Bayerische Jugendmeisterschaften anbieten können", glaubt Tom Gailer. Sicher werde es sich dabei nicht um große Turniere handeln, so der Geschäftsführer. Man werde auch notfalls bis in den September die Saison ausdehnen, sollte zu diesem Zeitpunkt Beachvolleyball wieder als Wettkampfsport erlaubt sein. Seit 8. Juni hat ja das Innenministerium in einer weiteren Lockerung die Freigabe von Training im Sand für bis zu 20 Personen erteilt, vorausgesetzt, dass die Abstands- und Hygiene-Regeln eingehalten werden können.

In Amberg auf drei Feldern

Schon seit dem 11. Mai genehmigte die Regierung in Abstimmung mit dem Volleyball-Verband Training auf den Beachvolleyball-Feldern, allerdings nur mit maximal 5 Personen pro Feld. Das Amberger Ordnungsamt erlaubte auch dem VC Amberg, zwei der vier vereinseigenen Felder auf der Anlage im Sportpark zu öffnen. Seitdem bieten die Jugendtrainer für die Volleyball-Kids des VC zwei Mal wöchentlich Training an. Seit 1. Juni dürfen sogar drei der vier Felder genutzt werden. Ein Plan auf der Homepage des Vereins sorgt dafür, dass jeder Teilnehmer erfasst ist, bei Infizierung alle Kontaktpersonen nachvollziehbar sind.

Auch beim TuS Schnaittenbach wird seit 30. Mai auf der Anlage des Sportzentrums am Forst gebeacht, seit 8. Juni laut Auskunft von Abteilungsleiter Günter Dobmeier auf allen vier Feldern. In Schwandorf hingegen bleiben allerdings die drei Beachfelder im Erlebnisbad solange gesperrt, bis auch das Freibad öffnet, erklärte der neue Bäderleiter Michael Maget. Der VC Schwandorf musste daher auf den Schwandorfer Stadtpark ausweichen, reaktivierte dort das vor Jahren mittels Sponsoren errichtete Beachvolleyball-Feld.

Baggern wieder erlaubt.
Sturzflug im Sand mit weicher Landung.
Aufschlag mit Abstand.

In Regenstauf nach den Ferien

Der TB Regenstauf wird aus Sicherheitsgründen erst nach den Pfingstferien den Trainingsbetrieb auf seiner Anlage neben dem Eckert-Schulzentrum aufnehmen. Auch Training in der Halle ist unter bestimmten Bedingungen jetzt wieder möglich, aber nur sehr eingeschränkt. So müssen z. B. die Umkleidekabinen und Duschen geschlossen bleiben.

Überhaupt stehen große Fragezeichen hinter der kommenden Hallen-Saison. Ob es regulär Ende September losgehen kann und mit welchen Zuschauerzahlen maximal steht noch in den Sternen. Trotzdem laufen in allen Volleyballvereinen der Region derzeit die Planungen auf Hochtouren. Schließlich will man ja gewappnet sein, wenn Corona den Spielbetrieb wieder erlaubt.

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