10.11.2019 - 17:58 Uhr
AmbergSport

Kreisliga Süd: Fünferpack durch Cengiz Izmire

Der 1. FC Rieden schießt sich durch den Sieg beim SV Schmidmühlen auf den dritten Platz der Kreisliga Süd. In Schlicht gibt’s eine Rangelei, zwei Spieler fliegen vom Platz.

Der Schmidmühlener Mittelstürmer Maximilian Spies (links) und der Riedener Linksverteidiger Martin Luschmann sprinten dem Ball hinterher.
von Reiner Fröhlich Kontakt Profil

Der Tabellenführer aus Schlicht musste sich in einem hart geführten Kampfspiel gegen den SV 08 Auerbach mit einem 1:1 begnügen, SV-08-Spielertrainer Michael Keil und FC-Kapitän Fabian Vater sahen die Rote Karte. Der Aufsteiger SF Ursulapoppenricht fegte den Absteiger SV Sorghof mit 7:2 vom Platz, Cengiz Izmire glänzte dabei mit fünf Toren.

Tore: 1:0 (17., Elfmeter) Nicolei Dürbeck, 1:1 (45., Elfmeter) Maximilian Witzel, 2:1 (90.+1) Marc Arbogast, 2:2 (90.+3) Daniel Weber– SR: Sven Ertel – Zuschauer: 100

(ibs) Auch im Rückspiel trennten sich der SV Inter Bergsteig Amberg und der 1. FC Neukirchen mit einem 2:2 Unentschieden, auch wenn die Gastgeber den Sieg eigentlich schon vor Augen hatten.Die Mannen um Trainer Kipry kamen schnell ins Spiel und hatten bereits in der 5. Minute durch Andrej Dauer die erste Möglichkeit, die Torhüter Fillinger parierte. Den Nachschuss setzte Nicolai Dürbeck nur knapp neben das Tor. In der 15. Minute zeigten sich die Gäste erstmals gefährlich, als Witzel frei vor Inter-Keeper Hahn scheiterte. Der gefoulte Nicolai Dürbeck brachte die Bergsteiger mit seinem souverän geschossenen Elfmeter nur zwei Minuten später in Führung. Marc Arbogast hätte danach auf 2:0 erhöhen müssen, fand im Neukirchner Schlussmann jedoch seinen Meister. Mit den Gedanken schon in der Halbzeitpause zeigte sich die Abwehr der Heimelf weder konsequent noch clever und musste – ebenfalls durch einen Foulelfmeter geschossen von Maximilian Witzel – den Ausgleich mit in die Kabine nehmen. In Abschnitt zwei hatten beide Mannschaften die Chance in Führung zu gehen. Die größte hatte David Kubik in der 83. Minute, als sein Schluss nur knapp das Neukirchner Gehäuse verfehlte. In der 91. Minute nutzte Marc Arbogast einen FCN-Abwehrfehler, behielt diesmal die Nerven und schob eiskalt zum vermeintlichen Siegtreffer ein. Doch Daniel Weber stand nach einer Freistoßflanke goldrichtig und rettete seiner Mannschaft damit einen Punkt.

Tore: 1:0/2:0 (68./90.) Christoph Bäumler – Zuschauer: 50

(kok) Die Heimelf von Trainer Jurek empfing die im unteren Tabellenkeller platzierten Gäste des ASV Haselmühl. Der TuS Rosenberg mit klaren Aufwärtstrend aus den letzten Spielen, begann forsch die Partie nach vorne und versuchte früh die Weichen auf Sieg zu stellen. Die bessere Möglichkeit hatten jedoch die Gäste, die den Führungstreffer auf den Fuß hatten. Während der gesamten Partie jedoch, verhielt sich der ASV Haselmühl eher zurückhaltend und versuchte durch gute Defensivleistung die Null zu halten und nach vorne durch den Angreifer Schmidt den ein oder anderen Nadelstich zu sezten. Während der gesamten Partie blieben Torchancen eher mangelware. Auf schwierigem Geläuf endete die erste Hälfte mit einem torlosen Unentschieden. Die zweite Hälfte nahm etwas an Fahrt auf nach dem der Haslemühler Nörl nach wiederholtem Foulspiel früh vom Platz gehen musste. In Überzahl spielte die Heimelf munter nach vorne und der Rosenberger Christoph Bäumler trat als gefoulter im Strafraum selbst an und verwandelte zur verdienten Führung. Die Gäste zeigten in Halbzeit zwei wenig nach vorne und hatten demnach auch kaum Tormöglichkeiten. Die Rosenberger spielten den ein oder anderen Angriff zu lässig zu Ende und verpassten es, früh den Sack zu zumachen. Somit dauerte es bis zum Schlusspfiff ehe wieder Bäumler nach schöner Vorarbeit von Witzel zum 2:0 Endstand einschob. Die Gäste bestraften sich mit einem weiteren Platzverweis an Schmidt nach ebenfalls wiederholtem Foulspiel. Dies änderte nichts mehr am Spielverlauf und die Heimelf ging als verdienter Sieger vom Platz.

Das Spiel wurde abgesagt.

Tore: 0:1 (36.) Eigentor, 1:1/2:1/3:1 (45., Handelfmeter/45.+3, Foulelfmeter/48.) Cengiz Izmire, 4:1 (56.) Erdal Izmire, 4:2 (71.) Maximilian Ritter, 5:2 (74.) Cengiz Izmire, 6:2 (85.) Marco Hoffmann, 7:2 (89.) Cengiz Izmire – SR: Mario Baumgartner – Zuschauer: 80

(jvo) Nach der ärgerlichen Punkteteilung am letzten Spieltag beim 1. FC Neukirchen, konnte die SG Upo/Gebenbach im Heimspiel gegen den SV Sorghof wieder alle drei Punkte für sich beanspruchen und gewann mit 7:2. Der Mann des Tages war Cengiz Izmire, dem gleich fünf Treffer für sein Team gelangen. Das Spiel begann bei frostigen Temperaturen etwas holprig. Spielertrainer Erdal Izmire lenkte einen Schuss der Gäste unglücklich ins eigene Tor und ließ so Keeper Ritter keine Möglichkeit zu reagieren. Kurz vor dem Pausenpfiff überschlugen sich die Ereignisse. Die Gäste aus Sorghof kassierten innerhalb von drei Minuten eine gelb-rote Karte und zwei Elfmeter gegen sich, die Cengiz Izmire beide souverän verwandelte. Kurz nach dem Seitenwechsel erhöhte erneut Cengiz Izmire auf 3:1. In der 56. Spielminute erzielte er unter Mithilfe des gegnerischen Torhüters das 4:1. Nach einem Foul im eigenen Sechzehner von Manuel Frahs verkürzte Maximilian Ritter per Elfmeter auf 4:2. Nach 74 Minuten stellte der frisch eingewechselte Remi Szewczyk den alten Drei-Tore-Abstand wieder her und traf zum 5:2. Das 6:2 war Marco Hoffmann vorbehalten, der sensationell per Seitfallzieher traf. Den Schlusspunkt zum 7:2-Endstand erzielte wieder der Man of the match. Cengiz Izmire. kurz vor dem Schlusspfiff.

Tore: 0:1 (3.) Florian Holfelder, 0:2 (9.) Pascal Hirteis, 0:3 (42.) Florian Holfelder, 1:3 (72.) Tobias Eichenseer, 1:4 (83.) Pascal Hirteis – SR: Hans Mayer – Zuschauer: 150

(fop) Der SV Schmidmühlen musste im Vilstalderby erneut auf den verletzten Kapitän Alexander Graf verzichten und wirkte vor allem in den ersten 20 Minuten gehemmt und teilweise unsortiert in den eigenen Reihen. Der FC Rieden hatte somit leichtes Spiel und konnte seine Angriffe einfach vortragen. Bereits in der 3. Minute die frühe Führung für die Gäste. Einen langen Ball über die Seite konnte der agile Holfelder aufnehmen und schob ihn gekonnt zum 0:1 ein. Auch beim 0:2 durch Pascal Hirteis war der FC Rieden gedankenschneller. Ein toller Pass durch Daniel Humml durch die Schnittstelle der Abwehr, und Hirteis lupfte ihn überlegt über Torhüter Puchta. Mitte der ersten Halbzeit fand der SV Schmidmühlen endlich zur seinem Spiel. Aber Meier (28.), Roidl (36.) und Spies (37.) mit seinem Lattentreffer verpassten den verdienten Anschlusstreffer. Der FC Rieden machte es wiederum besser. Ein Pass auf Holfelder (42.), der den Torhüter umkurvte und zur 0:3-Pausenführung traf. Danach rannte der SV Schmidmühlen auf die gut sortierte Abwehr der Gäste an. Als Eichenseer in der 72. Minute nach schöner Flanke von Roidl zum 1:3 einköpfte, keimte nochmal Hoffnung in den Reihen der SV-Anhänger auf. Als erneut Pascal Hirteis einen Konter mit seinen zweiten Treffer zum 1:4 einschob, war das der verdiente Sieg für Gäste aus Rieden.

Tore: 0:1 (77., Eigentor) Maximilian Kleinod, 1:1 (81.) Florian Weiß – SR: Andreas Kink (Störnstein) – Zuschauer: 120 – Rot: (90.) Fabian Vater (FCS), (90.+1) Michael Keil (SVA),beide wegen Foulspiels.

(ct) Gegen hochmotivierte und bissige Gäste aus Auerbach musste der Spitzenreiter, der nie zu seinem Spiel fand, dieses Mal mit einem Remis zufrieden sein. Spielerisch bot die Partie kaum Höhepunkte, da der SV von Anfang an kompromisslos und zum Teil sehr rustikal zur Sache ging, was der Schiri in der ersten Halbzeit durchgehen ließ und mit dem der FCS, der zudem seltsam lethargisch wirkte, nicht zurechtkam. Schon im Mittelfeld zeigte man zu wenig Präsenz und viele schnelle Ballverluste, und die meist langen Bälle in die Spitze kamen nicht an. So war nur ein Pfostenschuss von Peter Schecklmann erwähnenswert, dem auf der anderen Seite zwei Chancen der Gäste gegenüberstanden, die FC-Torwart Filip Hnup reaktionsschnell entschärfte. Auch nach der Pause sah man das gleiche Kampfspiel im Mittelfeld, wobei sich die Fouls mehr und mehr häuften, was den Schiri nun doch veranlasste, Karten zu ziehen. Unglücklich geriet die Heimelf dann eine Viertelstunde vor Schluss in Rückstand. Zunächst übersahen die Unparteiischen ein klares Abseits, und ein darauf folgender Freistoß wurde von einem FC-Abwehrspieler ins eigene Tor abgefälscht. Allerdings kam man fast postwendend durch einen platzierten Schuss von Florian Weiß, dem Michael Muck mustergültig vorgelegt hatte, zum Ausgleich. In der Schlussphase wurde es dann unnötig hektisch. So erhielt FCS-Kapitän Fabian Vater nach einem Foul, für das es im ersten Durchgang gar nichts gab, glatt Rot, ebenso wie unmittelbar darauf SV-Trainer Michael Keil für ein Foul an Norbert Braun und eine Rangelei vor der Auerbacher Bank, worauf Rudelbildung und tumultartige Szenen folgten, ehe die Begegnung mit einem gerechten Remis zu Ende ging.

Tore: 1:0 (46.) Foulelfmeter Tobias Eichermüller, 2:0 (50.) Daniel Geitner, 3:0 (67.) Foulelfmeter Daniel Geitner – SR: Weiß Manfred (DJK Neumarkt) – Zuschauer: 95

(aun) Gastgeber Utzenhofen untermauerte zu Hause mit einer starken Offensive ihre Ansprüche auf einen Aufstiegsplatz eindrucksvoll. Von Beginn nahmen die Utzenhofener das Heft in die Hand. Die Lauterachtaler versuchten ein schnelles Tor zu erzielen, doch mussten sie bis zur 46. Spielminute warten, bis Daniel Geitner im Strafraum vom SV Freudenberg zu Fall gebracht wurde. Den Foulelfmeter verwandelte Tobias Eichermüller zum 1:0. In der ersten Hälfte entwickelte sich ein Spiel mit vielen Torchancen, von beiden Seiten, doch wurde zu ungenau geschossen oder der Torwart blieb Sieger. In der fünften Minute schoss Marius Ehrnsperger übers Tor. Michael Geitner ging in der sieben Minute alleine aufs SV-Tor, der Ball ging knapp am Tor vorbei. In der 15. und 16. Minute hatten die Freudenberger Chancen, auch hier vorbei oder übers Tor. In der 32. und 36. Minute hatten die Lauterachtaler die Möglichkeit ein Tor zu erzielen, doch auch hier fand der Ball das Tor nicht. Gleich in der zweiten Hälfte wurde in 46. Minute Daniel Geitner durch Kai Schuller im SV-Strafraum zu Fall gebracht, Eichermüller verwandelte zum 1:0. In der 50. Minute eine Ecke, und Daniel Geitner war zur Stelle und es hieß 2:0. Rascher schoss in der 60. Minute einen Freistoß, denn Patrick Meiler SV hielt. In der 67.wurde Michael Geitner im SV-Strafraum zu Fall gebracht, den Foulelfmeter verwandelte sein Bruder Daniel Geitner zum 3:0. In der 88. Minute wurde den Gästen das 3:1 wegen Abseits aberkannt.

Viermal hatten die Spieler des 1. FC Rieden im Nachbarderby der Kreisliga Süd beim SV Eintracht Schmidmühlen Gelegenheit zum kollektiven Torjubel.

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