29.10.2020 - 16:12 Uhr
AmbergSport

ERSC Amberg: Letzter Doppeleinsatz vor dem Lockdown

Der ERSC Amberg tritt am Freitag bei den Eispiraten in Dorfen an, am Sonntag kommt EA Schongau ins Eisstadion am Schanzl. Und da sollte der erste Heimsieg in der Eishockey-Bayernliga gelingen. Dann ist Zwangspause.

Noch zweimal konzentrieren, dann ist vier Wochen Pause für die Spieler des ERSC Amberg.
von Autor PAProfil

In der Eishockey-Bayernliga steht an diesem Wochenende der letzte Doppelspieltag vor dem angeordneten Lockdown für den Amateursport an. Chris Spanger, der Sportliche Leiter des ERSC Amberg, glaubt, dass die Wild Lions im Einsatz sein werden: „Stand jetzt gehe ich davon aus, dass wir spielen“, war seine Aussage am Donnerstag.

Demnach reisen die Löwen am Freitag zu den Eispiraten Dorfen (Beginn 20 Uhr) und erwarten am Sonntag, 18.30 Uhr, die Schongauer Mammuts im Stadion am Schanzl. Welchen Ablauf man dann in vier (?) Wochen erwarten kann, ist eine andere Sache. Der ESC Dorfen hat zuletzt mit Erfolgen gegen Peißenberg (4:2) und einem 7:6 in der Overtime gegen die River Rats Geretsried auf sich aufmerksam gemacht – und Letztere hatten am vergangenen Freitag erst den ERSC deutlich in die Schranken gewiesen.

Ehrgeiziger Kader

Eine Schlagzeile war allerdings die 0:14-Pleite der Dorfener in Miesbach wert, freilich mit deutlich eingeschränktem Piraten-Kader. Deshalb sollten die Amberger diesem Resultat nicht allzu viel Bedeutung beimessen. Eispiraten-Coach Franz Steer hat einen sehr jungen, ehrgeizigen Kader aufzubieten. Der Ex-Landshuter baut aber auch auf Routiniers wie Lukas Miculka oder den lettischen Verteidiger Kristaps Millers. Beide auch verantwortlich dafür, dass Dorfen aktuell das viertbeste Heimteam der Liga stellt.

Sonntagsgegner EA Schongau hat laut Terminplan am Freitag gegen Schweinfurt anzutreten. Bei ihren Gastspielen waren die Mammuts bislang nicht erfolgreich, haben aber auch erst zwei Begegnungen (3:7 in Waldkraiburg, 1:5 in Buchloe) bestritten. Die Amberger Löwen wollen ihren ersten Heimsieg eintüten und bauen dabei auf die gute Leistung zuletzt gegen Spitzenreiter Miesbach. Von dem erhielten sie nach der außergewöhnlichen Partie am vergangenem Sonntag auch entsprechendes Lob: „Amberg war bisher unser stärkster Gegner“, fasste TEV-Coach Ivan Horak die Gesamtleistung des ERSC zusammen.

Löwen-Coach Dan Heilman war entsprechend stolz auf sein Team: „Wenn wir so eine Leistung wie gegen Miesbach über 60 Minuten bringen, können wir gegen jedes Team der Liga punkten“. Die Bilanz der Amberger muss man auch etwas einordnen, denn unter den bisherigen Gegnern waren unter anderem die ersten Vier der aktuellen Tabelle.

Perfektes Powerplay

Was die Löwen gut beherrschen, ist das Überzahlspiel, denn in der Powerplay-Tabelle ist nur Miesbach vor dem ERSC. Aber auch einzelne Akteure bei Amberg rücken ins Rampenlicht: Liam Blackburn und Felix Köbele sind unter den Top-3 der besten Liga-Scorer, Markus Babinsky der punktbeste Bayernliga-Verteidiger. Aber wichtig ist, dass sie als Team funktionieren.

Wenn wir so eine Leistung wie gegen Miesbach über 60 Minuten bringen, können wir gegen jedes Team der Liga punkten.

Dan Heilman, Trainer des ERSC Amberg

Dan Heilman, Trainer des ERSC Amberg

Eishockey: Nach der Zwangspause für ERSC Amberg und Co. Spielbetrieb mit anderem Modus

Amberg
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

 

Videos

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.