22.10.2021 - 17:08 Uhr
AmbergSport

Bezirksliga Nord: Unangenehme Aufgabe für SV Hahnbach

Die erste Hälfte ist gespielt, am Wochenende startet die Rückrunde in der Fußball-Bezirksliga Nord. Der SV Raigering und der 1. FC Schlicht haben schlechte Erinnerungen an das Hinrundenspiel. Ein torreicher Nachmittag droht der DJK Ensdorf.

Die 1:5-Niederlage gegen Pfreimd möchten die Spieler des SV Hahnbach (Bild) im Heimspiel gegen den SV Kulmain vergessen machen.
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

SV Raigering – SpVgg Vohenstrauß Sa. 16 Uhr

(ako) Die SpVgg befindet sich in einem Aufwärtstrend, ist seit vier Partien ist ungeschlagen und verließ erstmals seit langer Zeit die direkten Abstiegsränge. Die Panduren dürften gewarnt sein, vor allem auch aufgrund der 0:1-Niederlage zum Saisonauftakt im Hinspiel. Siegeshungriger, passgenauer und zielorientierter im Spiel nach vorne erwartet Trainer Sebastian Binner seine Truppe nach der durchwachsenen Offensivleistung vor Wochenfrist. Wiedergutmachung wünschen sich auch die Raigeringer Zuschauer, die sich wieder ansehnlicheren Fußball erhoffen. Der Mittelfeldplatz nach Abschluss der Vorrunde stellt die Verantwortlichen nach dem Umbruch zu Saisonbeginn insgesamt zufrieden, dennoch darf der Blick nach hinten bei aktuell sechs Punkten Vorsprung auf das Team von SpVgg-Trainer Michael Rösch nicht aus den Augen verloren gehen. Länger verzichten muss der SVR auf Maxi Ottmann (Syndesmosebandanriss und doppelter Bänderriss) sowie Tim Wrosch (Sprunggelenk).

Detag Wernberg – 1. FC Schlicht Sa. 16 Uhr

(ct) Auch wenn die Hegenbart-Truppe nach der unglücklichen und völlig überflüssigen Niederlage frustriert aus Etzenricht heimkehrte, richtet man den Blick konzentriert nach vorne und will sich zum Beginn der Rückrunde revanchieren: Nicht nur für die jüngste Niederlage, sondern auch für die Pleite vom Saisonauftakt. Damals unterlag der FCS ähnlich unnötig dem TSV Detag Wernberg mit 0:1. In der Folge verlief die Saison für beide Teams recht unterschiedlich. Während Schlicht vor allem durch eine ganze Serie von Auswärtserfolgen sich in der Spitzengruppe festsetzte, konnte Detag nur recht selten überzeugen und kratzt an der Abstiegszone. Deshalb wird die Heimelf auch alles aufbieten, um den Hinspielerfolg zu wiederholen und sich etwas Luft zu verschaffen. Der FCS will mit einem engagierten Auftreten und einem besseren Ausnutzen der Torchancen in Wernberg bestehen.

SpVgg SV Weiden II – DJK Ensdorf So. 15 Uhr

Das für die Weidener dritte Heimspiel in Folge ist eine höchst undankbare Aufgabe. Gegen das abgeschlagene Tabellenschlusslicht Ensdorf, das in dieser Saison erst einmal gewann und sowohl zum Hinspiel als auch vergangenes Wochenende in Grafenwöhr nicht antrat, zählt nur ein klarer Sieg. Auch wenn es bei den Ensdorfern personell an allen Ecken und Enden zwickt, eine weitere Spielabsage in den noch ausstehenden 15 Rückrundenspielen kann man sich nicht mehr leisten. Bei dreimaligem „Nichtantreten“ würde man aus der Wertung genommen und müsste im kommenden Jahr ganz unten in der B-Klasse wieder anfangen. Weiden hat sich zuletzt mit drei Siegen und zwei Unentschieden bis auf Rang sechs vorgearbeitet und ist klarer Favorit. 13:1 Tore aus den letzten drei Heimsiegen, diese Bilanz sollte auch Ensdorf beeindrucken.

SV Hahnbach –SV Kulmain So. 15 Uhr

(nrö) Die Kulmainer gewannen nach zuletzt vier Niederlagen hintereinander am vergangenen Wochenende überraschend bei Detag Wernberg mit 3:0 und entfernten sich wieder etwas von den Abstiegsrängen. Die Mannschaft von Trainer Zekic ist schon immer ein unangenehmer Gegner und wird auch in Hahnbach alles versuchen, um erfolgreich zu sein. Beim SV Hahnbach musste erst mal die Niederlage gegen Pfreimd aufgearbeitet werden. „Eine wirkliche Erklärung für die schlechte zweite Halbzeit gibt es allerdings nicht“, so Trainer Baierlein. Es gilt, das Spiel abzuhaken und nach vorne zu schauen. „Ich erwarte von meiner Mannschaft, dass sie über 90 Minuten eine leidenschaftliche Leistung zeigt und endlich mal die vorhandenen Torchancen auch in Treffer verwandelt.“ Manuel Plach ist wieder dabei, ob es für Tobias Hüttner nach sechs Wochen Verletzungspause schon reicht, bleibt abzuwarten.

 

 

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