01.10.2021 - 15:34 Uhr
AmbergSport

Bezirksliga Nord: Raigeringer Trainer warnt vor Leichtsinn

Der SV Hahnbach möchte Anschluss an das Spitzenduo halten, der 1. FC Schlicht nicht in einen Negativtrend geraten. Bei der DJK Ensdorf steht das Kellerduell an, bei den "Panduren" nach der Partie gegen Kulmain der Auftritt der Legenden.

Nach dem Spiel gegen den Top-Angriff der Liga bei der SpVgg Pfreimd darf die Raigeringer Abwehr im Heimspiel gegen den SV Kulmain auf einen etwas stressärmeren Nachmittag hoffen. Die Gäste haben mit 13 Toren in 12 Spielen die viertschwächste Offensive der Bezirksliga Nord.
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

SV Raigering – SV Kulmain Sa. 14.30 Uhr

(ako) Betrachtet man die Formkurve der beiden Kontrahenten, dürften nur wenige an einem Heimerfolg der "Panduren" zweifeln. Trotz der Niederlage beim Spitzenreiter SpVgg Pfreimd befindet sich der SVR nach den vorherigen drei Siegen im Aufwärtstrend. Der Gast aus Kulmain hingegen konnte von den letzten fünf Partien keines gewinnen, ging dabei viermal als Verlierer vom Platz, zuletzt zu Hause gegen Schirmitz mit einer deutlichen 1:5-Klatsche. Dies darf die Binner-Truppe jedoch nicht zu Leichtsinn verleiten. „Jeder muss sein Potenzial abrufen und absolut fokussiert sein. Ist das nicht der Fall, machen wir den Gegner dadurch stark“, so der Trainer. Die Männer um Kapitän Seidel dürften aber höchst motiviert sein, denn im Anschluss an die vorgezogene Partie (14.30 Uhr) findet ein Abschiedsspiel für die langjährigen Panduren-Kicker Flo Hiltl, Manu Jank und Max Prechtl mit deren fußballerischen Weggefährten gegen eine Legendenauswahl statt. Es stehen sich somit Meister und Aufsteiger des SVR aus den letzten 25 Jahren gegenüber.

DJK Ensdorf – SpVgg Vohenstrauß So. 15 Uhr

(tra) Der Wiederaufsteiger aus Vohenstrauß liegt mit neun Zählern derzeit auf dem ersten Abstiegsplatz und wartet seit vier Partien auf einen vollen Erfolg. Den will er nun beim Tabellenletzten in Ensdorf holen, um den Anschluss an das Mittelfeld nicht zu verlieren. Die DJK Ensdorf musste vergangenes Wochenende in Luhe-Wildenau die Überlegenheit des Gastgebers neidlos anerkennen. Ob die Vilstaler am Sonntag wie beim letzten Heimspiel erneut punkten können, bleibt abzuwarten, zumal Trainer Gebhard Hauer aufgrund von Krankheit, Urlaub und angeschlagenen Spielern nicht seine stärkste Elf aufs Feld schicken kann. Doch mit der nötigen Einstellung und einem Quäntchen Glück ist vieles möglich, wie sich gegen Schwarzhofen zeigte. Im Anschluss an diese Partie spielen die Ensdorfer Frauen in der Bezirksliga gegen die SG Dachelhofen/Haselbach. Anpfiff ist um 17 Uhr.

SV Hahnbach – SpVgg SV Weiden II So. 15 Uhr

(nrö) Die Gäste belegen momentan mit 14 Punkten Platz zehn in der Tabelle. Die junge und sehr talentierte Mannschaft konnte zuletzt überzeugen und schickte Detag Wernberg mit einer 0:5-Packung nach Hause. Unterstützt wird das Team immer wieder auch durch Akteure aus dem Landesliga-Kader, so dass man gespannt sein darf, mit welcher Anfangsformation die Gäste in Hahnbach auflaufen werden. Einen Dämpfer musste der SV Hahnbach mit dem 2:2-Unentschieden beim FC OVI-Teunz hinnehmen. „Die Leistung war gerade im spielerischen Bereich alles andere als berauschend, außerdem unterliefen uns zu viele leichte technische Fehler, die den Gegner immer wieder zurück ins Spiel brachten“, so Trainer Thorsten Baierlein. Um den Anschluss nach ganz vorne nicht zu verlieren, muss unbedingt ein Dreier eingefahren werden. Manuel Plach kehrt wieder in den Kader zurück, dafür steht Simon Ströhl nicht zur Verfügung.

SpVgg Schirmitz – 1. FC Schlicht So. 15 Uhr

(ct) Auch wenn die Siegesserie des 1. FC Schlicht von der starken Mannschaft aus Grafenwöhr gestoppt wurde, kann der Aufsteiger stolz auf das bisher Erreichte sein. Es gilt aber nun, die Niederlage abzuhaken und konzentriert nach vorne zu schauen, um nicht in einen Negativtrend zu geraten. Gastgeber Schirmitz lieferte bisher recht durchwachsene Ergebnisse, ließ jedoch zuletzt mit einem überraschenden 5:1-Sieg in Kulmain aufhorchen. Sicherlich will die SpVgg den Schwung aus dieser Partie mitnehmen und auch gegen Schlicht punkten. Wie schon vergangenen Sonntag ist beim FCS die Personalsituation angespannt und Trainer Hegenbart wird wohl wieder improvisieren müssen. Dennoch ist man zuversichtlich, dass es ihm gelingt, eine motivierte und schlagkräftige Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern auf das Feld zu schicken, die auch in Schirmitz bestehen kann.

 

 

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