15.10.2021 - 16:21 Uhr
AmbergSport

Bezirksliga Nord: DJK Ensdorf im ungleichen Duell beim Spitzenreiter Grafenwöhr

Das Schwerste kommt zum Schluss: Im letzten Spiel der Vorrunde muss das Schlusslicht zum Tabellenführer. Der möchte eine starke Hinserie krönen und den Herbstmeistertitel perfekt machen. Zwei Verfolger stehen sich in Hahnbach gegenüber.

Schulter an Schulter dem Hinrundenende in der Fußball-Bezirksliga Nord entgegen: Die Vorrunde war für die DJK Ensdorf (rechts Fabian Westiner) ernüchternd. Vor dem letzten Spiel stehen nur drei Punkte auf der Habenseite.
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

SV Grafenwöhr – DJK Ensdorf Sa. 15 Uhr

Am vergangenen Wochenende musste die SV Grafenwöhr beim Aufsteiger aus Vohenstrauß Federn lassen und kam nicht über ein 1:1 hinaus. Trainer Martin Kratzer bemängelte die Chancenverwertung. Gegen die DJK Ensdorf soll die wieder besser werden. Wenn es gegen das Schlusslicht klappt, wäre die SV Herbstmeister. Der abgeschlagene Tabellenletzte verbuchte bisher nur magere drei Punkte und war einzig gegen den SV Schwarzhofen (3:2) erfolgreich. Die Abgänge von Sebastian Hummel, Sebastian Siebert oder Johannes Luschmann vor der Saison konnten nicht verkraftet werden. Martin Kratzer weiß, dass es auch gegen Ensdorf kein Spaziergang werden wird: „Trotz ihrer Ausgangssituation darf man die DJK nicht unterschätzen." Er fordert volle Konzentration, um auf eigenem Platz weiterhin ungeschlagen zu bleiben.

SV Etzenricht –1. FC Schlicht Sa. 16 Uhr

(ct) Zum Abschluss der Vorrunde steht dem 1. FC Schlicht noch einmal eine harte Prüfung bevor: Der langjährige Landesligist SV Etzenricht liegt nur drei Punkte hinter dem Tabellenzweiten Schlicht in der Spitzengruppe. Der SV wird alles daran setzen, diesen Rückstand wettzumachen, um noch in den Aufstiegskampf eingreifen zu können. Dass die erfahrene Mannschaft zu den Spitzenteams gehört, bewies sie mit dem Sieg über die SpVgg Pfreimd im letzten Heimspiel. Für Schlicht verlief die Hinrunde bisher sensationell gut, und man darf mit der Punktausbeute mehr als zufrieden sein. Aber man will sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen, sondern ist weiterhin erfolgshungrig. Und man würde auch gerne den Nimbus als beste Auswärtsmannschaft verteidigen und weiter auf fremdem Platz ungeschlagen bleiben. Dazu aber muss die Hegenbart-Truppe sicher, konzentriert und engagiert an ihre Leistungsgrenze gehen.

SV Raigering – SV Schwarzhofen Sa. 16 Uhr

(ako) Schwarzhofen kommt nicht so recht in Fahrt. Das Team von Trainer Michael Hartlich rangiert auf Platz zwölf und ist punktgleich mit Vohenstrauß auf dem Relegationsplatz. Das war man lange Zeit anders gewohnt. Mit Ausnahme der Spielzeit 19/21 landete der SVS in den vergangenen Jahren im Endklassement stets im vorderen Drittel. Vielleicht mag es auf die Unerfahrenheit des jüngsten Kaders (23,5 Jahre) zurückzuführen sein, dass man es derzeit nicht schafft, die Negativserie von sechs Niederlagen aus den letzten sieben Partien zu beenden. Die Binner-Elf möchte nach dem 1:3 in Schlicht die Vorrunde mit einem Dreier im Pandurenpark abschließen. Das Manko bleibt nach wie vor die Defensive. Zu früh muss man in vielen Spielen Gegentore hinnehmen und somit zu häufig einem Rückstand hinterherlaufen. Kann man dies abstellen, stünden die Zeichen auf Sieg, denn in der Offensive ist Verlass auf Alex Egerer, der in der Torjägerliste mit zwölf Treffern hartnäckigster Verfolger des Führenden Bastian Lobinger ist.

SV Hahnbach – SpVgg Pfreimd So. 15 Uhr

(nrö) Der Landesliga-Absteiger aus Pfreimd mit Spielertrainer und Torjäger Bastian Lobinger fand sich in der Bezirksliga sofort wieder gut zurecht und lag lange Zeit auf Platz eins. Erst zwei Niederlagen zuletzt ließen das Team etwas zurückfallen. Leidenschaftliche Spielweise und mannschaftliche Geschlossenheit zeichnen die Mannschaft seit Jahren aus. So wird die SpVgg mit Sicherheit auch in Hahnbach auftreten. Der Gastgeber tritt zurzeit etwas auf der Stelle. Viele Unentschieden ließen den Kontakt nach ganz vorne etwas abreißen. Jedoch konnte Trainer Baierlein auch mit dem Spiel in Wernberg wieder zufrieden sein. Bei einer besseren Chancenverwertung wäre auch ein Sieg möglich gewesen. Hier muss das Team im letzten Vorrundenspiel gegen Pfreimd ansetzen, um auch mal wieder als Sieger vom Platz zu gehen.

Grafenwöhr und Pfreimd patzen, Schlicht der lachende Dritte

Weiden in der Oberpfalz

 

 

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