15.01.2020 - 18:00 Uhr
Altenstadt an der WaldnaabSport

Zwei Bayern geben Gas

Neues Jahr, neuer Partner, neues Auto. Für den Rennfahrer Dominik Schraml ändert sich einiges. Das Ziel für den 32-jährigen Oberpfälzer bleibt aber gleich. Er will nach Ende der Saison auf dem Podest stehen. Möglichst ganz oben.

In einem Mercedes AMG GT 3 ist Dominik Schraml in der GTC-Serie unterwegs.
von Armin Eger Kontakt Profil

"Es war ein super Happy-End", blickt Dominik Schraml nochmals auf die vorige Saison in der GT4-European-Serie zurück. Schließlich hatten er und Jan Rehnig in der Gesamtwertung auf Rang drei abgeschlossen.

Aber das ist Geschichte und der Altenstädter freut sich auf die nächsten Monate. Für den 32-Jährigen gibt es entscheidende Neuerungen. Er startet eine Stufe höher in einem anderen Auto und mit einem neuen Partner in der GTC-Rennserie. "Fünf von sechs Rennen finden erstmals im Rahmenprogramm der DTM statt", erklärt Schraml. "Darauf freue ich mich besonders." War es im vergangenen Jahr noch ein Mercedes GT4, so sitzen er und sein neuer Partner Mario Hirsch in einem Mercedes AMG GT3. "Mehr Leistung, schneller, eine andere Aerodynamik und andere Flügel", beschreibt Schraml das Fahrzeug. "Da ich letztes Jahr mit dem Mercedes AMG GT4 unterwegs war und auch Testfahrten im GT3 hatte, wird es für mich keine große Umstellung sein. Ich will als Profi all meine Erfahrungen einbringen und mit Mario um den Sieg kämpfen."

Sein bisheriger Co-Pilot, der Frankfurter Jan Rehnig, will in der kommenden Saison mit dem Mercedes GT3 nur testen und danach wieder ins Renngeschehen einsteigen. "So musste ich mich nach einem neuen Partner umschauen", sagt Schraml. Aufmerksam auf den gebürtigen Wiesauer wurde Mario Hirsch aus dem niederbayerischen Arnstorf zwischen Landau an der Isar und Eggenfelden. "Wir kennen uns von früher und Mario hat angefragt, ob ich mit ihm nicht in der nächsten Saison die neue Serie fahren will", so der 32-Jährige.

Dominik Schraml.

Lange brauchte Schraml nicht überlegen. "Die Chemie stimmt hier von Anfang an, die Wege zwischen Altenstadt und Arnstorf sind auch kurz. Da kann man sich schon mal kurzfristig treffen." Ein Bayer und ein Bayer sitzen also nächstes Jahr für fünf Rennen im Cockpit des Mercedes GT3, der Mario Hirsch gehört. "Mario ist einer der schnellsten Amateur-Rennfahrer in Deutschland. Er hat schon viele Erfolge erzielt. Deshalb glaube ich, dass wir gute Chancen in der Meisterschaft haben. Schon jetzt freue ich mich auf die Testfahrten, die Saison und natürlich auf mein Heimrennen am Norisring."

Die beiden starten im Ein-Stunden-Rennen, in dem sich der Profi Schraml und der Amateur Hirsch abwechseln. 560 PS unter der Haube, mit einem Topspeed von 280 Stundenkilometern, hat der Mercedes, mit dem es im Februar zum Testen in den Süden geht.

Im Vorprogramm der DTM

Hier soll der Grundstein für den Erfolg gelegt werden, zusammen mit dem Team. "Das sind alles super Leute, die verstehen ihr Geschäft", weiß Schraml. "Wir haben auf jeden Fall die Chance, ganz weit vorne reinzufahren. Es ist natürlich auch toll, im Vorprogramm der DTM zu starten. Da ist die Hütte immer voll." Das bayerischer Duo Schraml/Hirsch will in der neuen Serie nicht nur auf sich aufmerksam machen, sondern am Saisonende weit oben stehen. Am besten natürlich ganz oben.

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