10.09.2004 - 00:00 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Finanzierung des Museums läuft wie geplant - Sachstandsbericht durch Architekten: Keine Zuschusskürzung in Sicht

"Wir sind derzeit in der heißen Phase", sagte Architekt Christian Schönberger und stellte den Stadträten die Arbeiten bis zum baulichen Abschluss in der 44. Kalenderwoche (Ende Oktober) vor. "Finanziell scheint alles glatt zu gehen", betonte Thomas Gerl von der Stadtbau Amberg GmbH, da die EU-Bewilligungsbescheide zum Großteil vorliegen.

von Gertraud Portner Kontakt Profil

Gleich zu Beginn der Stadtratsitzung erteilte Bürgermeister Wilfried Neuber am Dienstag den Architekten Josef und Christian Schönberger das Wort. "Alles im Zeitplan" hieß es im Sachstandsbericht über das Doktor-Eisenbarth- und Stadtmuseum.

Auch das Feinkonzept wurde bereits durch Dr. Reiner Reisinger erarbeitet und wird im Stadtrat im Oktober erörtert. Die museumspädagogischen Entscheidungen wurden bereits getroffen. "Derzeit laufen die Fliesenarbeiten im Erdgeschoss", führte Christian Schönberger aus. Im Ober- und Dachgeschoss werden in drei bis vier Wochen die Bodenbeläge (Parkett und Linoleum) verlegt. Nächste Woche wird die Haustüre gesetzt.

87 000 Euro für Hof

Seit Mittwoch werden die Treppen mit Flossenbürger Granit belegt. "Ein normales Haus wäre Ende Oktober bezugsfertig. Im Museum dauert es noch ein wenig, da die Inneneinrichtung viel Arbeit macht", sagte der junge Architekt. Nächste Woche wird das Gerüst abgebaut. Josef Schönberger erläuterte anschließend das Finanzielle. "Vom Baukostenstand her bewegen wir uns im veranschlagten Rahmen". Die Mehrkosten für die aufwändigere Sanierung (18 000 Euro) wurden aufgefangen und die Zimmererarbeiten blieben etwas unter dem Ansatz.

Für die Außengestaltung stehen 87 000 Euro zur Verfügung. Der Museumshof soll noch heuer angelegt werden. "Bisher wurden 810 000 Euro bezahlt", führte Thomas Gerl von der Stadtbau Amberg GmbH an und betonte: "Finanzierungstechnisch absolut im Soll". Die EU-Bewilligungsbescheide seien zum Großteil da und das Programmvolumen für 2004 sei freigegeben.

Auch erste Raten für die Zuschüsse von Bezirk und Land seien eingegangen und Kürzungen nicht im Gespräch. Momentan seien keine finanziellen Schwierigkeiten abzusehen. "Alles scheint glatt zu gehen", so Gerl und damit der Anteil für die Stadt so niedrig wie möglich.

Neubau wird rot

"Der Neubau soll eine andere Farbe erhalten. Im Bauausschuss wurde der Vorschlag von Frau Odemer für ein Rot favorisiert", führte der Bürgermeister an. Mit einer Gegenstimme (Reinhold Malzer) wurde dem Wunsch entsprochen.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.