22.04.2020 - 11:03 Uhr
WinklarnOberpfalz

Der Schatz auf dem Frauenstein

Die Ruine der Burg Frauenstein ist ein sagenumwobener Ort. Alte Geschichten erzählen von einem großen verborgenen Schatz, dem aber auch ein Schicksal anhängt.

Die Reste der mittelalterlichen Burg Frauenstein werden von mächtigen Buchen umsäumt.
von Georg LangProfil

Ein reicher Sagenschatz rankt sich um die wildromantische Burgruine Frauenstein, die sich 875 Meter über dem Aschatal erhebt. Thema all dieser mythologischen Erzählungen sind unermessliche Anhäufungen an Edelmetallen, die sich in den angeblichen Gewölben unter dem noch erhaltenen Burgresten befinden sollen. Die Sagen geben sogar Anleitungen, wie man an "die ungeheuren Vorräte an Gold und Silber in stahlbeschlagenen Truhen" gelangen kann. Aber alle, die dem materialistischen Drang nachgaben, mussten diesen "leidigen Hunger nach Gold und Geld" bitter bereuen.

Ein unverfänglicher realer Schatz in der Gegenwart ist der Frauenstein für Wanderer. Wer die geschichtsträchtige Ruine oder das sogenannte "Zahnwehkreuz" zu Füßen des Burgbergs als Ziel aussucht, erlebt über weite Strecken eine unberührte Naturlandschaft mit alten Fichten- und Buchenbeständen. Ausgangspunkte gut markierter Wanderwege zur einstigen mittelalterlichen Festung der Sigenhofer, Wittelsbacher, Satzenhofer und Fuchs sind zum Beispiel Gaisthal, Pondorf, Altenschneeberg oder Weiding.

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