26.02.2021 - 11:52 Uhr
WinklarnOberpfalz

Mehr Attraktivität für die Winklarner Marterlwege

Die im Vorjahr neu markierten Marterlwege rund um Winklarn sollen verstärkt in den Blickpunkt rücken. Per Förderung sollen in Zukunft eine Beschilderung sowie Ruhebänke für mehr Freizeit- und Erholungswert sorgen.

Auf dem Marterlweg "W4" zwischen Winklarn und Zengeröd passieren Wanderer auch die zwölfte Station des Kreuzweges am Kalvarienberg samt Aussichtsplattform.
von Annemarie MösbauerProfil

Auf Grundlage des Buches „Flur- und Kleindenkmale im Bereich der Marktgemeinde Winklarn“ aus dem Jahre 2004 wurden die Marterlrundwege optimiert und beschildert. Die Routenführungen wurden zum Teil etwas verändert, um den Kriterien des Wanderwegekonzepts des Tourismuszentrums Oberpfälzer Wald im Landkreis Schwandorf gerecht zu werden. Die Wegeführungen sollen größtenteils abseits von asphaltierten Straßen auf Feld- und Waldwegen oder auf dem Bayerisch-Böhmischen Freundschaftsweg verlaufen. Die Beschilderung der neuen Rundwege wurde durch Ehrenamtliche übernommen.

Bericht über die Winklarner Marterlwege

Winklarn

Um die Attraktivität der Marterlwanderwege weiter zu erhöhen, sollten die am Weg liegenden Marterl mit Hinweistafeln versehen werden. Auf den Schildern soll das Marterl selbst abgebildet und auch entsprechend beschrieben werden. Grundlage dazu bildet das Marterlbuch. Zusätzlich sollen im Verlauf der Wege noch Ruhebänke und vereinzelt Tische zum Verweilen der Wanderer aufgestellt werden.

Zur Finanzierung der neuen Maßnahmen beschloss der Marktgemeinderat in seiner Sitzung, eine Förderanfrage für die Kennzeichnung und Ausstattung der Wege im Bereich der Marktgemeinde bei der ILE Brückenland Bayern-Böhmen im Rahmen des Regionalbudgets 2021 einzureichen. Bei einer erfolgreichen Bewerbung muss die Maßnahme in diesem Jahr über die Bühne gebracht werden. Die Wegepaten werden künftig ein bis zweimal im Jahr die Trassen kontrollieren und fehlende oder defekte Beschilderungen ergänzen oder ausbessern.

Im weiteren Verlauf der Sitzung mussten die Markträte über die künftige Stromart für den kommunalen Bereich entscheiden. Seit dem Jahr 2014 ist Winklarn Teilnehmer an der Strombündelausschreibung des Bayerischen Gemeindetages. Das Verfahren hat sich bewährt und führte zu günstigen Strompreisen. Die Abwicklung der Ausschreibung erfolgt durch die Firma Kubus GmbH aus Schwerin. Für die Jahre 2023 bis 2025 entschied sich das Gremium für eine Versorgung mit Normalstrom mit einem Ökostromanteil je nach Stromlieferanten. Die Verwaltung wird die Abnahmestellen im geforderten Datenblatt aktualisieren. Dabei sollen folgende Lose gebildet werden: Normalstrom, Heizstrom und Straßenbeleuchtung.

Eine aus dem Ortsteil Pondorf stammende Ordensfrau ist seit Jahrzehnten in Südafrika tätig

Winklarn

Die derzeitige Erschließungsbeitragssatzung des Marktes Winklarn aus dem Jahr 1996 muss demnächst an die aktuelle Mustersatzung und Rechtsprechung angepasst werden, wie Bürgermeisterin Sonja Meier berichtete. Einstimmig nahmen die Markträte die neue überarbeitete Version an.

Das gemeindliche Einvernehmen erhielt der Antrag auf die Verfüllung von drei Fischteichen auf zwei Flurnummern in der Gemarkung Winklarn. Keine Bedenken oder Einwände wird Winklarn beim Umbau der "Teunzer Kreuzung" an der Bundesstraße 22 geltend machen. Es werden keine Belange des Marktes beeinträchtigt, hieß es in der Sitzung.

Hintergrund:

Rundwege in der Marktgemeinde Winklarn

  • Marterlweg W2. Strecke: Schneeberg, Aschahof, Frauensteiner Wald, Pondorf, Schneeberg (13 Kilometer); Markierung: rotes Dreieck; Wegepatin: Beate Politzka.
  • Marterlweg W3. Strecke: Muschenried, Graf-Leu-See, Brunnenanlage, Haag, Wastlhof, Muschenrieder Naturweiher (11 Kilometer); Markierung: grün oranges Dreieck; Wegepatin: Anja Ried.
  • Marterlweg W 4. Strecke: Marktplatz Winklarn, Kalvarienberg, Zengeröd, Untereppenried, Obereppenried, Fischerhof, Scheibenhaus, Hundhagermühle, Winklarn (7 Kilometer); Markierung: lila Punkt; Wegepatin: Johanna Bösl.

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