11.12.2019 - 14:17 Uhr
WiesauOberpfalz

Voller Vorfreude auf ein spannendes Projekt

Bürgermeister Toni Dutz präsentiert sich im Rathaus gut gelaunt: „Wir haben Preisträger. Heute gibt es dazu Preise." Anlass war der Architekten-Wettbewerb zur Revitalisierung des Wiesauer Bahnhofs.

Den ersten Preis – zudem auch den Auftrag für die Planungen - erhielten (von rechts) Dr. Emil Lehner und Uwe Reil (SHL Architekten). Einen von zwei Anerkennungspreisen bekam Peter Jenkel (Mitte) aus Unterhaching. Bürgermeister Toni Dutz (Zweiter von links) und Dritter Bürgermeister André Putzlocher (links) gratulierten zum Erfolg.
von Werner RoblProfil

Insgesamt 19 Architekten waren der Bitte gefolgt, ihre Ideen für den Bahnhof Wiesau einzureichen. Seit einigen Tagen stehen die Sieger, durch einen einstimmigen Marktratsbeschluss auch der künftige Planer (SHL Architekten) fest. Bei einem Festakt folgte am Dienstag die Übergabe der Preise. Zudem gab es zwei Anerkennungsurkunden.

Mit 22.500 Euro dotiert

Ohne staatliche Unterstützung sei das Projekt nicht machbar, betonte Bürgermeister Toni Dutz, der Dr. Emil Lehner und Uwe Reil vom Architekturbüro SHL nach vorne bat. "Ihr Entwurf überzeugte." Das Weidener Team erhielt den ersten mit 22.500 Euro dotierten Preis. Der zweite Preis (13.500 Euro) ging an die Münchener Architekten Möller, die der Feier aber nicht beiwohnen konnten.

Gekommen war der Unterhachinger Architekt Peter Jenkel, der sich über 4500 Euro und eine Anerkennungsurkunde sichtlich freute. Baldmöglichst nachreichen werde man die zweite Anerkennungsurkunde (dotiert mit ebenfalls 4500 Euro), mit der das Architekturbüro Diezinger Regensburg/Eichstätt belohnt wurde, versprach der Bürgermeister im Rathaussaal.

"Ein großer Wurf"

"Die Sache wird spannend", kommentierte Dutz die bevorstehenden Aufgaben. "Viele Dinge, die jetzt noch Papier sind, müssen rasch umgesetzt werden." Die Revitalisierung sei ein großer Wurf. "Jeder Vorschlag enthält einen gewissen Charme", verwies er auf die Plan-Entwürfe, die im Rathaus noch besichtigt werden können.

Im Namen aller Teilnehmer sprach Emil Lehner, der den Wettbewerb mit einem sportlichen und fairen Wettstreit verglich. "Nur einer kann gewinnen." Den Erfolg müsse man sich erarbeiten. "In allen Entwürfen waren gute Ansätze vorhanden." Anerkennend äußerte sich Lehner auch den Mitbewerbern gegenüber: "Respekt an die Kollegen, die teilgenommen und Zeit geopfert haben." Dankbar sei man auch für die "fachkundige und sachlich faire Entscheidung" des Preisgerichtes.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.