16.02.2021 - 13:45 Uhr
WiesauOberpfalz

Faschingsgesellschaft „Weiß-Blau Wiesau“ mit Rosenmontags-Umzug im Kleinformat

Corona bremste auch den Wiesauer Gaudiwurm aus. Damit die Tristesse nicht völlig überhandnimmt, blieb die Faschingsgesellschaft "Weiß-Blau" nicht untätig.

Begleitet von den Helau-Rufen des Präsidenten von "Weiß-Blau Wiesau", Helmut Gleißner, steuerte Söhnchen Paul den elektrobetriebenen Festwagen über den Marktplatz, damit der Rosenmontags-Umzug nicht ganz ausfällt.
von Werner RoblProfil

Die Session 2020/2021 war bereits bei der Jahreshauptversammlung der Faschingsgesellschaft „Weiß-Blau Wiesau“ im Herbst 2020 abgehakt. In die Planungen für den Rosenmontags-Umzug sei man erst gar nicht eingestiegen, verwies Vorsitzende Kathrin Gleißner auf die Corona-Pandemie.

Trotz Absage fand der Rosenmontags-Umzug 2021 – wenn auch in einem sehr bescheidenen Rahmen – dennoch statt. Wie Vorsitzende Kathrin Gleißner gegenüber Oberpfalz-Medien am Montag erklärte, hatte sich die Familie Gleißner eine Alternative ausgedacht, für die man keine Genehmigung einholen musste. Kurzentschlossen wurde das familieneigene Elektro-Kleinauto flott gemacht und zum Festwagen erklärt. Unter der Aufsicht der Vorsitzenden und des Präsidenten von "Weiß-Blau Wiesau“, Kathrin und Helmut Gleißner, drehte Söhnchen Paul ein paar Runden, um für den Straßenfasching und die gewohnten Helau-Rufe ein bisschen Ersatz zu liefern. Verzichtet wurde aber auf das närrische Treiben bei einer anschließenden After-Show-Party. Wirklich überschaubar war die Anzahl der Zuschauer während des Mini-Umzuges entlang des Rathauses und der benachbarten Gebäude.

Laut Auskunft von Kathrin Gleißner wurde auch das traditionelle Geldbeutelwaschen am Aschermittwoch abgesagt. „Wir besitzen keinen Rathaus-Schlüssel, den wir hätten zurückgeben können“, erklärte die Vorsitzende von „Weiß-Blau“. Zur Freude der Gemeindekämmerin blieb am 11. 11. vergangenen Jahres das Gemeindesäckel im Rathaus liegen. „Das hätten wir wegen des ausgefallenen Faschings wahrscheinlich eh nicht bekommen“, vermutete Gleißner. „Außerdem macht das Geldbeutel-Waschen keinen Sinn. Die sind heuer noch gut gefüllt“, verriet die Vorsitzende gegenüber Oberpfalz-Medien.

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