30.12.2019 - 15:46 Uhr
WiesauOberpfalz

70-jährige übersieht rote Ampel und rammt Opel

Trotz roter Ampel fuhr am Montagvormittag eine 70-Jährige mit ihrem Ford über eine Kreuzung in Wiesau. Ihr Fahrzeug stieß mit dem Opel einer 41-Jährigen zusammen. Beide Frauen aus dem Landkreis Tirschenreuth wurden schwer verletzt.

von Roland WellenhöferProfil

Gegen 11.15 Uhr wollte eine 41-Jährige mit ihrem Opel Zafira an der Ampelkreuzung bei Grün die Mitterteicher Straße in Richtung Schönhaid überqueren. Zu diesem Zeitpunkt näherte sich aus Mitterteich eine 70-Jährige mit einem Ford Fiesta. Sie übersah nicht nur das Rotlicht, sondern rammte auch den von rechts kommenden vorfahrtberechtigten Opel. Durch den heftigen Zusammenstoß wurde die Opel-Fahrerin in ihrem Auto eingeklemmt. Der Wagen der Unfallverursacherin wurde rund 15 Meter über die Straße katapultiert.

Da bei der eingeklemmten Frau eine Wirbelsäulenverletzung nicht ausgeschlossen werden konnte, entschlossen sich die Helfer zu einer möglichst patientenschonenden Rettung. Dazu trennte die Feuerwehr das komplette Dach des Opels ab. Dann wurde die Frau dem Rettungsdienst übergeben. Vorsorglich war auch der Rettungshubschrauber Christoph 80 zur Einsatzstelle beordert worden. Die Opel-Fahrerin wurde mit schweren Verletzungen ins Klinikum Marktredwitz gebracht.

Die Unfallverursacherin wurde ebenfalls schwer verletzt und von einem Rettungswagen ins Krankenhaus Tirschenreuth gefahren. Während der Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme übernahm die Feuerwehr die Verkehrslenkung. Anschließend reinigten die Einsatzkräfte die Fahrbahn von Trümmerteilen und ausgelaufenen Betriebsstoffen. Beide Unfallfahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Warum die 70-Jährige bei Rot in die Kreuzung einfuhr, ist noch nicht bekannt. Zum Unfallzeitpunkt stand die Sonne sehr tief. Im Einsatz waren die Feuerwehren Wiesau, Schönhaid-Leugas und Fuchsmühl unter Leitung des Wiesauer Kommandanten Thorsten Meiler. Die Erstversorgung der Verletzten übernahmen die Helfer vor Ort (HvO) Wiesau zusammen mit den Kräften der Feuerwehr. Der Rettungsdienst war ebenfalls mit mehreren Fahrzeugen vor Ort.

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