16.07.2021 - 12:55 Uhr
Wernberg-KöblitzOberpfalz

Dekanatstag mit dem Bischof

Wegen der Corona-Pandemie fand die Eucharistiefeier zum Abschluss des Nabburger Dekanatstags erst in diesem Jahr statt. Dazu kam auch der Bischof nach Unterköblitz.

Bischof Rudolf Voderholzer (Mitte mit Bischofsstab) konzelebrierte zusammen mit 14 Geistlichen den Abschlussgottesdienst zum Dekanatstag
von Anton (Rufn. Toni) WildProfil

Seit März heißt das neue Dekanat Nabburg-Neunburg. Vor einem Jahr fand die letzte Visitation des Dekanats Nabburg durch Bischof Rudolf Voderholzer statt. Pandemiebedingt kam es nun erst zum Dekanatstag als Abschluss. Nach der Dekanatskonferenz am Nachmittag konzelebrierte Bischof Voderholzer als Höhepunkt die Eucharistiefeier zusammen mit 14 Geistlichen, darunter Regionaldekan Manfred Strigl, Dekan Michael Hoch und Ortspfarrer Markus Ertl in der St. Josefskirche in Unterköblitz.

Der feierliche Gottesdienst wurde mitgestaltet von einer kleinen Auswahl von Sängerinnen und Sängern des Dekanatschors aus Schwarzenfeld und Stulln unter der Leitung von Kirchenmusiker Michael Koch. An der Orgel saß Christian Dorner.

Dekan Michael Hoch begrüßte zum Abschlussgottesdienst den Hauptzelebranten Bischof Voderholzer. Dieser deutete den Begriff „Visitation“ mehr im Sinne von Besuch und positiver Würdigung der Arbeit, als als Bewertung oder Zensur. Er drückte dem Dekan und allen Mitarbeitern, auch denen im Ruhestand und ausdrücklich auch den Priestern aus der Weltkirche im Dekanat Nabburg, seine Wertschätzung aus und bedankte sich für ihren Dienst.

Zur Pandemie meinte er: „In die Herde ist der Wolf eingebrochen und hat Vieles durcheinandergebracht“. Es gäbe große Herausforderungen und er hoffe auf ein Ende. Er bedankte sich bei allen, die in dieser Zeit den Ordnungsdienst in der Kirche übernommen haben und digitale Übertragungen im Livestream organisiert haben. Denn es sei „ein Geschenk, sich in der Gemeinschaft versammeln zu können“.

Er möchte Mut machen zum Zusammenhalten, jeder solle sich seinen Talenten entsprechend einbringen und „dort, wo wir aus der Gemeinschaft mit Christus leben, die Fackel des Glaubens weitertragen“. Der Gedenktag des heiligen Kaiserpaares Heinrich und Kunigunde erinnere daran, dass alle zur Heiligkeit berufen seien. Leider gäbe es nur wenige heilig gesprochene Ehepaare. Jeder solle sich um Heiligkeit und ein gottgefälliges Leben bemühen. Am Ende des Gottesdienst verabschiedete Dekan Michael Hoch die Pastoralreferentin Maria Witt mit einem kleinen Geschenk.

Neues Dekanat Nabburg-Neunburg

Nabburg
Eine Sängergruppe des Dekanatschors unter der Leitung von Michael Koch (Zweiter von links) gestaltete den Gottesdienst mit. Links im Bild: Christian Dorner an der Orgel.

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