22.01.2021 - 12:49 Uhr
WeiherhammerOberpfalz

Kita-Ausweichquartier: noch keine Genehmigung

Verzögerungen spielten im Gemeinderat Weiherhammer eine Rolle. Die einen sind der Pandemie geschuldet, die anderen drehen sich um Genehmigungsverfahren. Dafür geht es beim Bauhof planmäßig Richtung Baubeginn.

Im Frühjahr ist in Weiherhammer Start für die Bauarbeiten für den neuen Bauhof. Der Einzug der Kitagruppe in das schulische Ausweichquartier verzögert sich hingegen.
von Siegfried BockProfil

Die Gemeinde Weiherhammer hat bis zum Neubau eines Kindergartens auf dem Alia-Areal eine Übergangslösung schaffen müssen, um alle zu betreuenden Kinder unterzubringen. Die hitzig diskutierte Entscheidung war noch im vergangenen Jahr für den Umbau der Grundschule gefallen, um dort übergangsweise eine Gruppe unterzubringen. Bürgermeister Ludwig Biller bedauerte in der Gemeinderatssitzung, dass der geplante Eröffnungstermin Anfang Januar nicht eingehalten werden konnte. Das Genehmigungsverfahren sei noch nicht abgeschlossen. „Das ist nicht alleine der Pandemie geschuldet, sondern es gibt auch noch Unstimmigkeiten zwischen Architekten und Genehmigungsbehörde.“

Im Frühjahr sei der Baubeginn für den neuen Bauhof an der Reihe, fuhr Biller fort. In Kaltenbrunn stehe die Erneuerung der technischen Anlagen im Wasserhaus an. Zudem sei bereits ein Büro mit der Lösung für eine Notversorgung beauftragt. Weiter ausgeführt würden auch die Maßnahmen im Rahmen der Städtebauförderung in Weiherhammer sowie der Dorferneuerung in Kaltenbrunn.

„2020 ist Gott sei Dank vorbei, aber leider beginnt 2021 wieder im Lockdown. Wir müssen wieder mit Verzögerungen rechnen und können nur hoffen, dass möglichst bald Normalität eintritt“, sagte der Gemeindechef. Viele Familien und Geschäftsinhaber kämen an ihre Grenzen, auch gemeindliche Vorhaben müssten verschoben oder neu geplant werden. Biller sei froh, dass die Sanierung und Neugestaltung der Barbarastraße abgeschlossen werden konnte. Mit der Ausweisung eines neuen Baugebiets „Am Bildbaum 8“ sei man mit den Planungen mehrere Schritte weiter.

Für das letzte Jahr seien die Finanzen noch geordnet und ausgeglichen. Die Verabschiedung des Haushalts für 2021 im Frühjahr werde mit Bedacht und Zurückhaltung erfolgen, „da wir noch nicht wissen, wie sich die Folgen der Pandemie vor allem in den nächsten zwei Jahren wirtschaftlich auf unsere Gemeinde auswirken“ kündigte der Bürgermeister an. 2020 wurde mit einem Schuldenstand von 5,7 Millionen Euro abgeschlossen. Das ergibt eine Pro-Kopf-Verschuldung von 1500 Euro. Der Kassenstand beträgt aktuell 4,1 Millionen Euro. Biller freue es sehr, dass das Projekt Alia, verbunden mit der Nachbarschaftshilfe im Rahmen der generationenfreundlichen Gemeinde, eine sehr positive Entwicklung nehme.

Sorgen machte sich der Gemeindechef um das gesellschaftliche Miteinander. „Wir müssen aufpassen, dass durch die stark eingeschränkten Aktivitäten in den Vereinen, Verbänden und Institutionen die Verantwortlichen und auch die Mitglieder bei der Stange bleiben.“ Die Zusammenarbeit im Gemeinderat bezeichnete Biller als konstruktiv und zielführend. In seinen umfassenden Dank schloss das Oberhaupt alle ehrenamtlich Tätigen, besonders Hilfsorganisationen und den Bauhof mit ein, ebenso alle Mitarbeiter für das loyale Miteinander.

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Windischeschenbach

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