18.11.2020 - 11:54 Uhr
WeiherhammerOberpfalz

Alia ist zuversichtlich: 2021 Baubeginn für den neuen Kindergarten in Weiherhammer

Der Geburtenanstieg ist der Grund für einen neuen Kindergarten auf dem 1,4 Hektar großen Alia-Gelände gegenüber dem Nahversorgungszentrum.
von Siegfried BockProfil

Erfreuliche Perspektiven zeigte Zweiter Bürgermeister Severin Hirmer (CSU) in der Gemeinderatssitzung auf. Wegen des neuen Kindergartens auf dem Alia-Gelände gab es bereits wegweisende Gespräche mit Behörden. 2021 soll Baubeginn sein.

Für den neuen Kindergarten gäbe es bereits einen Träger, verkündete Severin Hirmer in der Gemeinderatssitzung. Schon nächste Woche stünden Konkretisierungsgespräche für den Neubau an. Im Dezember sei eine vorgezogene Bürgerbeteiligung im Rahmen der Bauleitplanung vorgesehen. "2021 ist Baubeginn“, signalisierte Hirmer, zugleich Geschäftsführer der Alia (Agil leben im Alter) GmbH. Andreas Solter(SPD) bat, weiterhin an den Runden Tisch zu denken und das Fachpersonal rechtzeitig mit einzubinden. Hirmer: Gemeinsames Ziel müsse es sein, nicht mehr in die Situation zu kommen, dass zu wenige Kinderbetreuungsplätze zur Verfügung stehen.

Zur Wasserverunreinigung durch Enterokokken im Bereich des Zweckverbands Mantel-Weiherhammer konnte Bürgermeister Ludwig Biller noch keine Entwarnung geben. "Weiterhin abkochen" lautet die Devise. „Wir tun alles, um das Problem schnellstmöglich zu beseitigen, damit wieder sauberes Wasser zur Verfügung steht. Der erste Hochbehälter ist gereinigt, die Leitungen werden gespült.“ Er sei ständig im Kontakt mit seinem Kollegen Richard Kammerer, sagte Biller.

Die Suche nach der Ursache für die Verunreinigung in der Wasserversorgung von Mantel und Weiherhammer läuft auf Hochtouren.

Mantel

In Abstimmung mit der Schulleitung wurde der Bedarf von 43 Co2-Sensoren mit Ampelregelung festgestellt. Für gewisse Räume wurden drei mobile Luftreiniger geordert. Damit habe man dem SPD-Antrag Genüge getan, so Biller. Für die SPD-Fraktion war Vater der Meinung, „dass uns die Luftfilteranlage dauerhaft über Corona hinaus weiterhelfen würde.“ Wolfgang Krauß (CSU) plädierte vor Ort wirtschaftlich verantwortlich zu handeln, den echten Bedarf zu ermitteln und gezielt einzusetzen. Der Kindergarten St. Martin in Kaltenbrunn werde auch mit drei Co2-Sensoren berücksichtigt, erwiderte der Sitzungsleiter auf Nachfrage von Daniel Schweiger (SPD).

Bürgerversammlungen finden nicht in gewohntem Rahmen statt. Der Bürgermeister wird seinen Bericht mit den wichtigsten Informationen und Sachständen zusammengefasst im Gemeindeanzeiger und auf der Homepage veröffentlichen. Geplant ist auch eine Videoaufzeichnung, die auf den einschlägigen Portalen abgerufen werden kann. Anträge sind bis 30. November schriftlich oder per E-Mail an die Verwaltung zu stellen. Der SPD-Antrag per Lifestream sei in Corona-Zeiten nicht möglich, ließ Biller wissen. „Das war ein Anstoß für die Zukunft“ fügte Vater hinzu. Bürgermeister-Sprechstunden entfallen weiterhin und Gratulationen gibt es nur in schriftlicher Form.

Den Auftrag für den ersten Bauabschnitt der Dorferneuerung in Kaltenbrunn hat die Firma Schieder, Bechtsrieth, als günstigster Bieter erhalten. Am 3.Dezember ist Baustelleneinweisung. Daniel Schweiger machte aufmerksam, dass die „wilde Einfahrt“ zum Häckselplatz am Galgenbühl als Abkippstelle für Unrat missbraucht werde. Unberechtigte Ablagerungen werden künftig zur Anzeige gebracht, sagte der Gemeindechef.

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