07.07.2021 - 17:58 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Weidener SPD wählt neu

Die Genossen in Weiden wählen am Samstag, 10. Juli, neu. Für den Vorsitz zum SPD-Stadtverband stellt sich die alte Kandidatin zur Verfügung. In der zweiten Reihe tut sich Entscheidendes.

Sabine Zeidler, 51, will erneut an die Spitze der Weidener SPD.
von Simone Baumgärtner Kontakt Profil

"Ja, ich kandidiere erneut für den Vorsitz", sagt Sabine Zeidler auf Nachfrage von Oberpfalz-Medien. Die 51-Jährige steht seit 2018 an der Spitze des SPD-Stadtverbands Weiden. Die Stadträtin ist zudem die erste Frau in dieser Position. Nach ihrer ersten Amtszeit und als Motivation für die nächste sagt sie: "Stadtverband macht Spaß."

In der letzten Sitzung im Vorfeld der Neuwahlen sei alles sehr harmonisch verlaufen. Einen Gegenkandidaten könne sie nicht ausmachen. "Wir sind aber insgesamt gut aufgestellt."

Die gravierendste Änderung im SPD-Vorstand dürfte der Rückzug von Altoberbürgermeister Kurt Seggewiß sein. Der bisherige Stellvertreter Zeidlers werde in die zweite Reihe treten und sich als Beisitzer engagieren. Dafür will Christopher Birner, Arzt am Klinikum und Kandidat der SPD für den Stadtrat (von Platz 32 auf 21), künftig neben Herbert Schmid als Stellvertreter wirken. Stärker engagieren wollen sich im Stadtverband auch Stadtratskandidaten der letzten Kommunalwahl. Zeidler nennt etwa Astrid Wieland und Andrea Glaubitz. "Ich bin optimistisch, dass wir am Samstag alles so durchbringen, wie besprochen. Jedenfalls habe ich bis dato nichts Gegenteiliges gehört", so Zeidler.

Die Stadtverbandskonferenz mit Neuwahlen geht am Samstagvormittag in der Max-Reger-Halle über die Bühne. Neben dem SPD-Vorstand werden auch die Vertreter der ASF, der Jusos und der 60plus gewählt. Kandidaten für alle Posten sind laut Zeidler vorhanden.

Es gebe zudem viel zu tun: "Der Bundestagswahlkampf steht vor der Tür. Wir müssen unsere Position deutlich machen. Und wir müssen die politische Arbeit nach Corona wiederbeleben, in die Ortsvereine neue Struktur bringen."

Ja, die Basis der Genossen. Sie halte sich relativ gut, meint Zeidler. Dennoch sinken die Mitgliederzahlen im SPD-Stadtverband. Nicht aber wegen Austritten. Die Todesfälle würden stark zu Buche schlagen. Aktuell zählt der Stadtverband etwa 380 Mitglieder. "Die Neugewinnung von Parteimitgliedern ist wichtig, aber hartes Brot", weiß Zeidler.

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