28.07.2020 - 10:40 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Weidener Pfarreiengemeinschaft verabschiedet Pfarrvikar Reber

Pfarrvikar Andreas Reber verlässt nach elf Jahren Weiden. Sein neuer Wirkungskreis wird die Pfarrkirche St. Wolfgang in Regensburg.

Der Pfarrgemeinderat von Herz Jesu verabschiedet Pfarrvikar Andreas Reber mit einem Geschenk.
von Helmut KunzProfil

Die Pfarreiengemeinschaft Herz Jesu und St. Johannes verabschiedete in fünf Gottesdiensten am Samstag und Sonntag Pfarrvikar Andreas Reber nach Regensburg. Der Geistliche, der seit 1. September 2009 in Weiden wirkte, wird dort in der Pfarrkirche St. Wolfgang, in einer der größten Pfarreien der Diözese, ein neues Aufgabenfeld finden. Die Schwerpunkte seiner Arbeit in Weiden seien die Betreuung der Ministranten, Gottesdienste, Kindergottesdienste mit dem Kinderliturgieteam und die Gestaltung des Pfarrbriefs gewesen, der alle 14 Tage neu aufgelegt werde, sagte Stadtpfarrer Gerhard Pausch.

„Elf Jahre Geschichte der Pfarreiengemeinschaft sind untrennbar mit meiner ganz persönlichen Biografie verbunden“, betonte der scheidende Geistliche. Er habe in Weiden erleben dürfen, wie zwei Pfarreien zusammengewachsen seien. Inzwischen sei diese Gemeinschaft längst etabliert. „Die eine ist ohne die andere nicht mehr vorstellbar.“ Ein herzliches Vergelt’s Gott ging an Stadtpfarrer Gerhard Pausch. Pfarrer Reber dankte auch für die vielen vertrauensvollen und wohlwollenden Begegnungen mit den Gläubigen im Sprengel.

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„Er liebte den Weihrauch“, berichteten Sprecher der Ministranten. „Er ist für uns nicht nur der Pfarrvikar gewesen. Er war für uns ein guter Freund.“ Die Leiterinnen des Kindergartens Lorenz Werthmann widmeten dem Geistlichen ein Ständchen. „Andreas Reber ist ein Priester nach Gottes Willen." Stadtpfarrer Pausch sprach von einer „kostbaren, ganz wertvollen Zeit“, die er mit seinem geistlichen Bruder habe zusammenarbeiten dürfen. Besonders hob er dessen interessante Predigten hervor. Die neue Wirkungsstätte in Regensburg sei eine Rückkehr in die Heimat.

„Gottes Liebe gibt es nicht im Sonderangebot“, betonte der Pfarrvikar. Das Himmelreich verglich er mit einem Schatz. Wer diese Kostbarkeit in seinem Leben erkenne, könne stolz und glücklich sein. Der Pfarrgemeinderat finanzierte als Geschenk einen Teil der Umzugskosten. Außerdem schenkte er dem verdienten Geistlichen ein violettes Messgewand. Nach den Gottesdiensten verabschiedeten sich die Gläubigen persönlich von dem überaus beliebten Seelsorger.

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