27.08.2020 - 16:16 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Weidener hat Raubüberfall vorgetäuscht

Bei dem angeblichen Raubüberfall handelte es sich offenbar um eine Räuberpistole. Ein Weidener (26) wird dadurch vom Opfer zum Beschuldigten.

Symbolbild
von Jutta Porsche Kontakt Profil

Der Raubüberfall, der sich am Montagmorgen in der Nähe der Commerzbank zugetragen haben sollte, war nach Angaben der Pressestelle des Polizeipräsidiums Oberpfalz, nur vorgetäuscht. Der 26-Jährige, der sich als Opfer der Tat geschildert hatte, wird damit nun selbst zum Beschuldigten in einem Strafverfahren. Der 26-Jährige hatte bei der Polizei angegeben, dass er am Montag gegen 3 Uhr in Höhe des Geldinstituts von zwei unbekannten Männern festgehalten, geschlagen und beraubt worden sei. Angeblich hätte einer der Täter ihn um eine Geldsumme im niedrigen dreistelligen Bereich erleichtert (wir berichteten).

Den Kripobeamten kamen angesichts verschiedener Ungereimtheiten immer stärkere Zweifel an den Erzählungen des 26-Jährigen. Die Ermittlungen ergaben schließlich, "dass die Geschichte von zwei Räubern frei erfunden war", meldet das Polizeipräsidium. Der 26-Jährige gestand ein, er habe den Raubüberfall nur vorgetäuscht. Die Folge für ihn: Ein Strafverfahren wegen Vortäuschens einer Straftat.

Der vermeintliche Raubüberfall

Weiden in der Oberpfalz
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.