06.03.2020 - 10:23 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Verkehrsgewerkschaft EVG will Haustarif mit RBO

Einen vernünftigen Lohn, eine vernünftige Arbeitszeit und bei des in neinem vernünftigen Verhältnis. Das wünscht sich die Eisenbahner- und Verkehrsgewerkschaft EVG. Beim DGB-Jahrespressegespräch wird Tacheles geredet.

14 Stunden arbeiten, aber nur für 8 Stunden bezahlt werden: Das geht nicht, sagt EVG-Sprecher Achim Schraml.
von Volker Klitzing Kontakt Profil

Für die EVG hat Achim Schraml beim traditionellen Jahrespressegespräch des DGB und seiner Einzelgewerkschaften am Aschermittwoch im „BräuWirt“ mitgeteilt, dass seit Mittwoch vergangener Woche die Haustarifverhandlungen mit der RBO (Regionalbus Ostbayern) liefen. Nächster Verhandlungstag sei der 20. März. Dabei gehe es um eine Sockelerhöhung um 175 Euro und das Wahlmodell, mit dem man stärker auf mehr Urlaub oder mehr Gehalt setzen könne.

Schraml forderte vernünftigen Lohn, eine vernünftige Arbeitszeit und beides in einem vernünftigen Verhältnis. So seien Busfahrer bisher oft 13 oder 14 Stunden im Einsatz, sie würden aber nur für 8 Stunden bezahlt.

Auf den Einwand eines Gesprächsteilnehmers, dass doch niemand mit dem Bus von Weiden nach Amberg fahre, entgegnete Schraml, die Strecke sei sehr gut frequentiert.

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