06.11.2020 - 12:34 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Foto-Tipps So fotogen ist der Herbst in der Oberpfalz

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Von wegen grau in grau: Wie schön der Herbst in der Oberpfalz sein kann, zeigen unsere Fotografen Petra Hartl, Gabi Schönberger und Gerhard Götz. Und sie geben Hobbyfotografen Tipps für ein tolles Bild.

So fotogen ist der Herbst in der Oberpfalz.
von Elisabeth Saller Kontakt Profil

Wie gelingen im Herbst schöne Bilder? Die drei NT/AZ-Fotografen Petra Hartl, Gabi Schönberger und Gerhard Götz verraten ihre Tipps:

Sonne

„Es heißt immer: Die Sonne im Rücken“, erinnert Gabi Schönberger an eine Fotografen-Weisheit. Nicht immer beherzigt die Neustädterin diese Regel. Sie spielt stattdessen mit dem Gegenlicht, etwa wenn die Sonne durch Laub fällt. Bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang empfiehlt Petra Hartl, die Kamera nicht auf automatischen Weißabgleich zu stellen, sondern auf Schatten oder Wolken, „dann sind die Bilder noch stimmungsvoller.“

Regen

„Herbstbilder brauchen nicht immer Sonne“, findet Gerhard Götz, der viele Jahre lang als Fotograf für Oberpfalz-Medien gearbeitet hat. „Wenn es regnet, glänzt alles so schön. Nur gehen bei Regen nicht viele raus zum Fotografieren.“ Wer also aus der Masse herausstechen will, sollte bei schlechtem Wetter mit der Kamera eine Runde spazieren gehen. Diesem Tipp pflichtet Schönberger bei. Sie rät, auf kleine Dinge zu achten, etwa, was sich in Pfützen spiegelt, oder wo sich Nebel entlangzieht: „Solche Dinge bewusst wahrnehmen.“

Farben

Ein buntes Blatt ist schnell entdeckt. Gerhard Götz rät, nicht sofort abzudrücken. „Erst mal in Ruhe betrachten, dann den Ausschnitt wählen und probieren: Wirkt es besser mit Weitwinkel oder komprimiert das Teleobjektiv günstiger und setzt meine Motiv noch besser in Szene?“ Der Wackersdorfer warnt vor zu viel Farben: „Bitte nicht zu bunt treiben. Weniger ist oft mehr und lenkt das Auge viel besser.“ Komplementärfarben passen gut zusammen.

Perspektive

„Einfach die Augen offen halten und auch mal in die Knie gehen“, sagt Petra Hartl. Aus der Froschperspektive ergeben sich interessante Blicke auf die Welt, findet die Sulzbach-Rosenbergerin.

Uhrzeit

Frühes Aufstehen lohnt sich für Fotografen, weiß Götz. „Wer ist nicht begeistert bei Motiven, wenn gerade die Sonne den Morgennebel durchbricht?“ Wer ein solches Bild schießen will, sollte sich am Tag zuvor eine Landschaft aussuchen und am Morgen Zeit und Ruhe mitbringen. Denn der Moment, wenn die Sonne durch den Nebel scheint, sei nicht lang

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