15.05.2020 - 14:32 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Skutella verteidigt seinen FDP-Fraktionskollegen

Die Wahl des dritten Bürgermeisters in Weiden sei völlig korrekt. Reinhold Wildenauer setzte sich bereits im ersten Wahlgang durch, verteidigt FDP-Stadtrat Christoph Skutella seinen Fraktionskollegen gegen die Angriffe von Josef Gebhardt.

FDP-Stadtrat Christoph Skutella verteidigt seinen Fraktionskollegen Reinhold Wildenauer gegen die Angriffe des ehemaligen SPD-Stadtrats Josef Gebhardt.
von Josef-Johann Wieder Kontakt Profil

"Mir fehlt jedes Verständnis für die Aussagen von Josef Gebhardt", betont Skutella in einer Erklärung gegenüber Oberpfalz-Medien. "Wildenauer ist ein erfahrener, engagierter und verlässlicher Kommunalpolitiker und seit Jahren im Weidener Vereinsleben in führenden Positionen aktiv. Auch sein persönliches Stimmergebnis bei der Stadtratswahl zeigt, dass die Weidener ihm vertrauen."

Die Einlassungen von Josef Gebhardt, so Skutella, seien eines längjährigen Stadtrats nicht würdig und wirkten wie beleidigtes Nachtreten. "Diese Wahl für den Rückzug aus seinen Ehrenämtern zu instrumentalisieren, lässt mich völlig am bis dato fraglos respektablen Engagements Gebhardts zweifeln."

All das könne man sogar noch als persönliche Meinung des ehemaligen Stadtrats Josef Gebhardt tolerieren.Aber die Beleidigung des dritten Bürgermeisters Wildenauer und des neuen Weidener Stadtrats als Gremium mit "vielen Dampfplauderern und Grüß-Gott Augusten" sei absolut inakzeptabel. Durch seine Aussage würdige Gebhardt also den Wählerwillen herab, was tief blicken lasse. "Gebhardt schürt mit seinen Aussagen Politikverdrossenheit, nährt absolut haltlose Zweifel an einem tadellosen Kollegen, diskreditiert das Ehrenamt und reißt Gräben zwischen den Parteien in Weiden auf, die völlig unnötig sind."

Zur Vorgeschichte

Weiden in der Oberpfalz

"Als Stadtratskollege, Kreisvorsitzender der FDP Weiden, aber auch ganz persönlich weise ich diese Anschuldigungen entschieden zurück", unterstreicht Skutella. "Wir als Politiker stehen immer unter besonderer gesellschaftlicher Aufmerksamkeit und sollten Vorbild sein. Ich bin traurig und enttäuscht, aber der festen Überzeugung, dass wir einen anderen Stil und Umgang miteinander pflegen sollten, das gilt auch für ehemalige Stadträte."

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