02.03.2020 - 16:09 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Caritas-Beratungsstellen beziehen neues Sozialzentrum in Weiden

Die Kartons sind gepackt. Ein Großteil der Möbel ist bereits im Umzugswagen. Die Mitarbeiter des Caritasverbands haben alles bestens vorbereitet. "Es geht schneller als gedacht", freut sich Geschäftsführer Daniel Bronold.

Die Kartons sind gepackt, die Möbelpacker im Anmarsch. "Alles läuft bestens", resümiert Geschäftsführer Daniel Bronold. Einziger Wermutstropfen am Montag: Die Telefonanlage war ausgefallen.
von Jutta Porsche Kontakt Profil

Vier Beratungsstellen ziehen in dieser Woche vom Katholischen Sozialzentrum in der Nikolaistraße 6 in die neuen Räumlichkeiten in der Bismarckstraße 21, in den Komplex links von der ehemaligen Augustinerkirche um. In diesem Gebäude, in dem sich bereits der Sozialpsychiatrische Dienst und die Kirchliche Fachakademie für Sozialpädagogik befinden, sind dann fast alle Caritas-Beratungsstellen unter einem Dach.

Den Anfang machen am Montag die Allgemeine Sozialberatung des Kreis-Caritasverbands Weiden-Neustadt/WN, die Flüchtlings- und Integrationsberatung sowie die Sozialpädagogische Familienhilfe. Als die Möbelpacker am Montagmorgen anrollen, sind die Vorbereitungen bereits weit gediehen. Die Schränke sind geleert, die Unterlagen verpackt, die Möbel stehen zum Abtransport bereit. Einziger Wermutstropfen: Die Telefonanlage ist ausgefallen, sollte aber noch am Montag repariert werden.

Wer Chaos und Hektik erwartet hat, sieht sich angenehm enttäuscht. Alles verläuft in geordneten Bahnen. Auch Geschäftsführer Daniel Bronold ist gelassen und stellt kurz vor Mittag fest, dass alles sogar schneller geht als vermutet. "Jetzt fehlen nur noch die Möbel von der Sozialpädagogischen Familienhilfe. Dann ist der Transport für heute geschafft." Ein dickes Kompliment dafür richtet er an die schnelle Truppe von der Umzugsfirma und natürlich an alle Caritas-Mitarbeiter. "Sie haben in der vergangenen Woche alles bestens vorbereitet."

Die Allgemeine Sozialberatung, Flüchtlings- und Integrationsberatung und die Sozialpädagogische Familienberatung beziehen in der Bismarckstraße die Räume im Erdgeschoß. Die Fachambulanz für Suchtprobleme - sie verlässt am Dienstag, 3. März, das Katholische Sozialzentrum in der Nikolaistraße 6 - findet ihr neues Domizil im ersten Stock des künftigen Caritas-Sozialzentrums. Dort sind die Türen für die zahlreichen Ratsuchenden aus Stadt und Land ab Montag, 9. März, wieder geöffnet. Ab diesem Tag wird auch die neue Telefonnummer 0961/398900 für den Caritas-Kreisverband freigeschaltet. Die Fachambulanz für Suchtprobleme erhält die neue Telefonnummer: 0961/39890-150.

Im Norden der Stadt werden sich künftig die Katholische Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen, die Caritas-Sozialstation und die Tagespflege niederlassen. "Sie ziehen in den Neubau des Seniorenheims St. Konrad am Hammerweg mit ein", erklärt Bronold. Voraussichtlich ab Ende April sind sie in der Heinrich-von-Kleist-Straße 2 zu finden. Auch "CarLa" - der Laden mit Gebrauchtkleidung für Babys und Schwangere - wechselt dorthin. Die Kleiderkammer für Erwachsene bleibt dagegen zunächst am bisherigen Platz im Rückgebäude bestehen. Bronold: "Die Abgabe von Kleidungsstücken sollte künftig am besten auch Dienstags von 9 bis 16 Uhr erfolgen, wenn die Kammer geöffnet ist."

Das Katholische Sozialzentrum in der Nikolaistraße 6 ist bald verwaist. Drei Beratungsstellen haben die Möbelpacker am Montag bereits leer geräumt.
Bedenken wegen Altlasten waren unbegründet:

Keine Kontaminierungen

Im Dezember 2018 hat der Caritasverband der Diözese Regensburg die Augustinerkirche (860 Quadratmeter) und den daran anschließenden Westflügel (1968 Quadratmeter), in dem sich bereits die Kirchliche Fachakademie für Sozialpädagogik befindet, gekauft. Dass sich die Vorverhandlungen einige Zeit hinzogen, liegt nach Auskunft des Pressesprechers des Diözesan-Caritasverbands, Harry Landauer, daran, dass die Frage nach möglichen Altlasten und sich daraus ergebender Verantwortlichkeiten erst noch geklärt werden musste. Er betont jedoch: "Es wurden am Ende keine Kontaminierungen festgestellt." Das bisher genutzte Gebäude in der Nikolaistraße 6 soll verkauft werden.

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