23.08.2019 - 17:28 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Bäume zum Tag der deutschen Einheit pflanzen

Ferienausschuss fordert auf SPD-Antrag die Weidener zum "Einheitsbuddeln" auf: "Jedes Jahr ein neuer Wald"

Funktionserweiterung für den Integrationsgarten (Nähe Europaberufsschule). Hier könnte beim "Einheitsbuddeln" am 3. Oktober der erste Abschnitt eines Bürgerwaldes entstehen.
von Josef-Johann Wieder Kontakt Profil

Die Idee stammt aus dem Norden der Republik. Die SPD-Stadtratsfraktion trägt sie nach Weiden. Auch hier soll die Stadt die Bürger zum Baumpflanzen zum Tag der deutschen Einheit auffordern. Mit seinem Dringlichkeitsantrag zur Sitzung des Ferienausschusses hatte Fraktionschef Roland Richter durchschlagenden Erfolg: Einstimmig nahmen die Stadträte den Antrag an.

Damit unterstützt der Stadtrat ausdrücklich die Aktion "Einheitsbuddeln", die in Schleswig-Holstein gestartet wurde. Jeder Bürger ist damit aufgefordert, bereits am 3. Oktober 2019 einen zusätzlichen einheimischen Baum zu pflanzen. Da nicht jeder ein Grundstück oder einen Schrebergarten besitzt, soll die Pflanzaktion unter Anleitung der Stadtgärtnerei auch auf geeigneten städtischen Grundstücken (gegen Gebühr) möglich sein. "Wir haben genügend Ausgleichsflächen, die wir aufforsten können", so Richter. Die Stadt soll dazu Pflanzgeräte und ausreichend Wasser zur Verfügung stellen, für die Beschilderung zur Zufahrt zum diesem Grundstück und idealerweise im Anschluss für eine entsprechende Beschilderung (zum Beispiel: "Einheitswald 2019, gepflanzt durch die Bürger der Stadt Weiden") sorgen.

Von einer "wirklich guten Idee" sprach Gisela Helgath (Grüne). Doch die Stadt selbst bleibe gefordert. "Auf der Allee" seien einige der Kastanien kaputt, die zu ersetzen seien. Sie forderte eine grundlegendes Umdenken, um den Klimawandel einzudämmen. "Die Stadt muss mit gutem Beispiel vorangehen, um in künftigen Heißperioden die Bürger zu schützen."

Für die CSU begrüßte Wolfgang Pausch den SPD-Vorschlag, auch, weil er sofort den Ideal-Standort für den Bürgerwald nennen konnte. Und den sieht er im Integrationsgarten. "Der muss aber vor der Baumpflanzaktion aufgeräumt werden."

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