05.07.2021 - 17:23 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Meinung: Warum Baerbock und Maaßen den Wahlkampf bestimmen

Baerbock schreibt ab, Maaßen redet Blödsinn. Auf diesem Niveau läuft der Wahlkampf zur Bundestagswahl bisher. Dabei wäre es besonders dieses Mal wichtig, sich über Inhalte und Ziele der Parteien zu streiten, findet Wolfgang Würth.

Der frühere Verfassungsschutz-Chef Hans-Georg Maaßen kommt am Freitag nach Weiden
von Wolfgang Würth Kontakt Profil

Zweieinhalb Monate sind es noch bis zur Bundestagswahl - und bisher ist es den Parteien gut gelungen Inhalte aus dem Wahlkampf heraus zu halten. Nach Annalena Baerbocks Geltungsbedürfnis drängt nun Unions-Sorgenkandidat Hans-Georg Maaßen mit absurden Forderungen nach vorne.

So gegensätzlich die Figuren sind, für beide gilt: Ihre Fehltritte sagen nichts über Konsequenzen aus, die die Wahl ihrer Partei mit sich bringen würde. Dabei wäre es besonders in diesem Jahr wichtig, sich tatsächlich mit Inhalten zu befassen.

Die politische Ausrichtung im Land befindet sich schon heute im Umbruch. Es ist klar, dass eine neue Regierung den Weg des Umbruchs weiter gehen muss. Dazu wird sie schon von den Herausforderungen des Klimawandels gezwungen.

Wenn's aber nun mit dem "Weiter so" wirklich endgültig vorbei ist, dann wären doch Informationen, Auseinandersetzungen oder auch Streit um die Pläne und Ziele der Parteien im Wahlkampf gut aufgehoben. Oder ist genau das der Grund, weshalb man lieber über Maaßens Irrlichterei streitet?

Hans-Georg Maaßen bei seinem Auftritt in Weiden

Weiden in der Oberpfalz

 

 

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