05.08.2021 - 14:59 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Artilleristen aus Weiden leisten Hilfe nach Flutkatastrophe

Seit Mittwoch sind 30 Soldaten vom Artilleriebataillon 131 wieder zurück aus dem Krisengebiet in der Eifel. Dort halfen sie tatkräftig bei der Beseitigung der Schäden nach den Überschwemmungen.

Hand in Hand mit den Kräften vor Ort, jede Hilfe ist willkommen
von Externer BeitragProfil

Sie schaufelten Schlamm und entsorgten Müll. Seit Mittwoch sind 30 Soldaten des Weidener Artilleriebataillons 131 wieder zurück aus der von der Flut betroffenen Region um Ahrweiler in Nordrhein-Westfalen. Vom Freitag vergangener Woche bis zum Mittwoch unterstützten sie bei den Aufräumarbeiten in Bad Münstereifel, wie die Bundeswehr mitteilte.

„In erster Linie waren wir eingesetzt, um aufzuräumen. Wir haben Schlammreste aus Gebäuden entfernt oder geholfen, unendlich viel Müll aufzuladen und abzutransportieren. Aber auch zur Unterstützung der Stadtverwaltung zur Organisation und Steuerung der Hilfe sowie am Bürgertelefon wurden wir eingesetzt. Als in der letzten Woche das Amtshilfeersuchen einging wurden schnell Freiwillige gefunden, die sofort bereit waren zu helfen", sagt Oberleutnant Tobias Zehms, Leiter der Kräfte aus Weiden. Die Feuerwehren, das Rote Kreuz und das THW vor Ort seien dankbar für die tatkräftige Unterstützung. „Selbstverständlich,“ sagt einer der Soldaten. “Wenn man selbst betroffen wäre würde man ja auch auf schelle unkomplizierte Hilfe hoffen. Die Menschen dort sind dankbar für jede Hilfe.“

Die Bundeswehr unterstützt bereits seit dem 14. Juli die Behörden vor Ort in den betroffenen Gebieten im Westen. Die Amtshilfeverfahren seien durch die Pandemiebekämpfung gut eingespielt, so die Bundeswehr. Stand jetzt seien rund 1400 Soldaten im Hochwassereinsatz.

THW aus Weiden hilft in der Eifel

Weiden in der Oberpfalz
Eine Mitarbeiterin der Stadtverwaltung von Münstereifel dankt den Weidener Soldaten für ihre Unterstützung.

 

 

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