05.12.2021 - 00:01 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Adventsaktion "Türöffner": Hinter dem fünften Türchen verbirgt sich das Eisstadion Weiden

Das Eisstadion Weiden darf seine Türen öffnen. Doch für Besucher gilt die 2G-plus-Regelung. Petra Frank und Emil Geiser bedauern dies.

Eismeister Emil Geiser und Petra Frank von der Verwaltung vor der Tür des Eisstadions in der Raiffeisenstraße 5 in Weiden.
von Michaela Lowak Kontakt Profil

Von einem Türchen kann man in der Raiffeisenstraße 5 in Weiden nicht mehr sprechen. Hinter dieser Adresse verbirgt sich das Eisstadion. Für Besucher und aktive Spieler des EV Weiden gibt es gleich mehrere Eingänge. Petra Frank von der Verwaltung und Eismeister Emil Geiser öffnen für uns die große Eingangstüre, gleich neben dem Schlittschuhverleih und der Besucherkasse.

Dass aktuell nicht mehr allzu viele Menschen durch die Türen strömen, bedauern die beiden. In den Zeiten vor Corona kamen in den Wochen vor Weihnachten die Besucher gerne zum Schlittschuhlaufen.

Interesse geht stark zurück

"Öffentlichen Eislauf gibt es jetzt nur noch am Wochenende", sagt Petra Frank. Und auch da ist das Interesse stark zurück gegangen. Die 2G-plus-Regelung hat die Besucherzahlen noch einmal um die Hälfte reduziert. An den Sonntagen sind es sogar noch weniger. Dabei gebe es im Eisstation eine Freieisfläche.

"Mir tun vor allem die Kinder leid", meint Frank. "Die dürften zwar rein, aber die Eltern brauchen einen Schnelltest." Doch am Wochenende sei es sehr schwierig, sich testen zu lassen. Diese Problematik beobachtet auch Eismeister Emil Geiser, wenn Eltern ihre Sprösslinge zum Training bringen. Bevor die strenge Regelung in Kraft traten, durften Väter und Mütter mit in die Kabine. Das sei jetzt nicht mehr möglich. "Eltern dürften nur noch oben rein."

Sehnsucht nach Normalität

Auch wenn das Interesse am öffentlichen Eislauf stark zurückgegangen ist, hat Geisler genug zu tun. 95 Prozent seiner Arbeit auf dem Eis dient dem EV Weiden. "Wir haben zwei Eisbereitungsmaschine – eine für den Innenbereich und eine für außen", erklärt er. "So wie es auch die Vereine in der höchsten Profiliga haben." Da durch das Training im Stadion immer etwas los ist, gilt auch für ihn während der Arbeitszeit Maskenpflicht. "Wir sehnen uns alle nach Normalität" sagt er.

Geiser hätte sich gefreut, in den nächsten Wochen mit der Familie nach Nürnberg, Würzburg, Herrieden und Dresden zu fahren. "Wir sind Fans von Weihnachtsmärkten", erzählt er. Doch daraus wird jetzt nichts. "Vielleicht ist wenigstens ein Bummel durch die Geschäfte möglich." Auch Petra Frank hätten gerne einen Weihnachtsmarkt besucht. "Wir haben aber für unsere Enkel jetzt selber einen Christkindlmarkt im Garten aufgebaut", erzählt sie. Mit Dekoration und Bratwürsten vom Grill. "Ich habe sogar Fruchtspieße gemacht."

Hinter Türchen Nummer zwei versteckte sich ein Besuch im Kloster Speinshart

Speinshart
Die Serie:

Adventsaktion "Türöffner": Wer macht mit?

  • "Türöffner" heißt die Adventsaktion der Lokalredaktion von Oberpfalz-Medien.
  • Bei dieser Aktion klingeln von 1. bis 24. Dezember Redakteure von Oberpfalz-Medien an Häusern mit den Nummern 1 bis 24 und lassen die Bewohner erzählen, was Weihnachten für sie bedeutet.
  • Sie wohnen in Weiden oder im Landkreis Neustadt, haben eine Hausnummer, die zum Adventskalender passt und etwas zu Weihnachten zu sagen? Melden Sie sich, vielleicht klingeln wir demnächst bei Ihnen.
  • Kontakt: redws[at]oberpfalzmedien[dot]de oder 0961/85-278

 

 

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