03.08.2021 - 15:35 Uhr
WaldthurnOberpfalz

Waldthurner Markträte unterstützen Skizentrum

Freizeitstätten in der näheren Umgebung müssen erhalten werden – da sind sich die Markträte einig. Deshalb fällt es ihnen nicht schwer, das Ski- und Snowboardzentrum Fahrenberg zu unterstützen.

Mit einem Zuschuss greift die Marktgemeinde dem TV Vohenstrauß, der die Liftanlage auf dem Fahrenberg betreibt, unter die Arme.
von Tanja PflaumProfil

Hinsichtlich des Antrages des TV Vohenstrauß auf finanzielle Förderung des Ski- und Snowboardzentrums Fahrenberg gewährte das Gremium einen Zuschuss in Höhe von 1000 Euro. Michael Steiner merkte an, dass man diese Freizeitstätte unbedingt erhalten muss. Einstimmig wurde auch die Neuerteilung der wasserrechtlichen Erlaubnis für den Betrieb einer Beschneiungsanlage im Bereich des Skiliftes sowie die Entnahme von Wasser aus einem Fischteich dafür genehmigt. Die Erlaubnis sei für den Fortbestand und den weiteren Betrieb der überörtlich bedeutsamen Wintersporteinrichtung und touristischen Attraktion unverzichtbar, meinte das Waldthurner Gemeindeoberhaupt.

Glasfaser für Rathaus

Das Gremium beschloss, FTTH-Glasfaseranschlüsse für das Rathaus. Für die Grundschule jedoch nicht, da laut Aussage der Rektorin die „Leistung“ für die Schule momentan ausreichend ist. Das einzige Angebot dazu kam von der Telekom Deutschland und liegt für das Rathaus bei 17 024,27 Euro brutto. Diese Maßnahme wird mit 90 Prozent Förderung bezuschusst. Für die Schule lägen den Angaben nach die Kosten bei rund 105 000 Euro brutto. Da der Zuschuss aber grundsätzlich auf 50 000 Euro begrenzt ist, würde ein sehr hoher Kostenanteil bei der Gemeinde verbleiben. Die Anbindung der Schule wäre auch über das neue Förderverfahren „Bayerische Gigabit-Richtlinie“ möglich – nachteilig ist hier allerdings die lange Abwicklungsdauer.

ILEK: Konzept im "Feinschliff"

Einen kurzen Sachstandbericht gab es bezüglich der Konzeptvorstellung der ILE Naturparkland Oberpfälzer Wald (ILEK). Beimler berichtete über das Treffen hierzu am 15. Juli in der Vohenstraußer Stadthalle. ILE-Vorsitzender Reiner Gäbl (Eslarn) stellte fest, dass noch etwas „Feinschliff“ erforderlich sei. Nach der Sommerpause ist daher die Behandlung des Konzepts in den kommunalen Entscheidungsgremien geplant, danach erfolgt die Anerkennung durch das Amt für ländliche Entwicklung. Ziel sei es, das Konzept druckreif zu machen. Besonders erfreulich ist, dass man nicht nur bei Absichtserklärungen und Planungen bleibt, sondern man zum Beispiel mit der „Mountainbike-Region Naturparkland, Schwerpunkt Trailpark Fahrenberg“ bereits ein konkretes Projekt vorweisen kann. Die Einstellung eines Regionalmanagers ist unbedingt erforderlich – die Ausschreibungen werden bereits vorbereitet.

Steigende Kosten

Die Nachträge zu den Kostenvereinbarungen im Rahmen der Dorferneuerung Waldthurn 3 mit dem Architekturbüro Meißner, Waldthurn, und dem Büro Landimpuls, Regenstauf, wurden einstimmig genehmigt. Die Kostenbeteiligung des Marktes steigt inklusive Nebenkosten um 5 150 Euro.

Dem Antrag von Georg Schmidtbauer vom Heimatkundlichen Arbeitskreis auf Benennung des Brunnens an der Bernriether Straße/Höhe Wildgehege in „Schönwerth-Brunnen“ und der Anbringung von Hinweistafeln wurde stattgegeben.

Grünes Licht für Bauherren

Keine Einwände gab es bei den Bauanträgen zur Errichtung eines Geräteschuppens als Ersatz des abgerissenen Schuppens (Schäferei 18), dem Neubau eines Güllebehälters (Albersrieth 10), dem Neubau einer Werkstatt mit Bürotrakt (Maienfeld 4) und der Einfriedung eines Gemüsebeetes (Gänsbühl). Der Bauantrag bezüglich der Errichtung eines Einfamilienhauses mit Carport (Am Badeweiher 32) musste nicht genehmigt werden (Genehmigungsfreistellungsverfahren).

Lob für Feuerwehr

Bevor Beimler zu seinen Mitteilungen kam, sprach er ein großes Dankeschön an die Feuerwehr Waldthurn aus, die mit einer Abordnung fünf Tage im Katastropheneinsatz unterwegs war. „Man kann sich nicht vorstellen, wie es dort aussieht, was dort vor sich geht“, fügte Beimler an. Auch die Räte schlossen sich mit langanhaltendem Applaus den Dankesworten an.

Weiter im Wettbewerb

„Am 20. Juli erhielten wir von der IHK die Mitteilung, dass wir beim ‚IHK-Kommunalentwicklungs-Award‘ eine Runde weitergekommen sind“, informierte der Bürgermeister. In der Zeit vom 13. September bis 7.Oktober schließt sich ein Vor-Ort-Besuch der Bewertungskommission an. Außerdem hat sich die Gemeinde für den Wettbewerb des Pilotprogramms „Demografiefeste Kommune“ des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und Heimat beworben.

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Waldthurn

 

 

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