31.08.2020 - 10:04 Uhr
WaldthurnOberpfalz

Ehemaliger Waldthurner Pfarrer feiert 90. Geburtstag

Pfarrer Andreas Renner feiert seine Geburtstags-Dankmesse in der Haselbacher St.-Peter-und-Paul-Kirche.
von Franz VölklProfil

Mit einem Bus reisten am Sonntag Waldthurner nach Haselbach bei Schwandorf, um Pfarrer Andreas Renner zum 90. Geburtstag zu gratulieren. Der Waldthurner Trachtenkapelle unter der Leitung von Josef Pflaum senior sowie den Vorsitzenden Birgit Bocka und Franz Völkl spielten als Geburtstagständchen den Waldthurner Jubiläumsmarsch. Auch Bürgermeister Josef Beimler, Stellvertreter Roman Bauer und Markträte nahmen teil. Beimler erinnerte an Renners 30 Jahre Seelsorge in Waldthurn und gratulierte dem "Ehrenbürger Andreas Renner" mit einem Geschenk. Josef Müllner ließ es sich nicht nehmen, seinem Ehrenbürgerkollegen ebenfalls alles Gute zu wünschen.

Auch Renners Schwester und Bruder waren von Grafenwöhr angereist und viele Haselbacher Abordnungen gratulierten ihrem Pfarrer, der auch noch 20. Jubiläum in der Expositur Haselbach feierte. Länger habe es nur ein evangelischer Pfarrer von 1599 bis 1620 in Haselbach ausgehalten, meinte ein Redner lächelnd. „Cheerio, Pfarrer Renner“, sagte der Schwandorfer Dekan Hans Amann nach der Dankmesse in Anlehnung an das bekannte „Dinner for one“. Renner zelebrierte seine Geburtstagsmesse alleine, Haushälterin Hilde Gratzl sorgte für den Blumenschmuck im Gotteshaus und war Mesnerin. Auch ihr galt der Dank für ihr Schaffen in der Expositur in den letzten beiden Jahrzehnten.

Der Jubilar spannte einen Bogen von seiner Geburt und Kindheit in Grafenwöhr über Kindergarten, Schule, Spätberufenenseminar in Dillingen, Abitur und Priesterseminar Regensburg bis hin zur Priesterweihe am 29. Juni 1958 und anschließenden Kaplanstellen in Vohenstrauß und Schwandorf. 1970 habe er sich für Freihung, Rötz und Waldthurn als Pfarrer beworben. Die ersten beiden Pfarrstellen bekamen die aus Waldthurn stammenden Pfarrer Franz Magerer und Hans Voit, er kam als Pfarrer nach Waldthurn und hatte mit dem Wallfahrtsort Fahrenberg eine zusätzliche Aufgabe. Zur Jahrtausendwende ging er in den Ruhestand nach Haselbach.

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