06.08.2021 - 13:32 Uhr
WaidhausOberpfalz

Ferienprogramm in Waidhaus startet mit der UWG im Wald und auf der Weide

Der Auftakt des Ferienprogrammes in der Marktgemeinde Waidhaus gehörte in diesem Jahr der UWG. Eine Erlebnisführung mit Waldpädagogin Erika Grötsch stand auf dem Programm.

Nicht nur im Wald tummeln sich die Kinder mit Walderlebnis-Pädagogin Erika Grötsch (im Hintergrund) ei der ersten Veranstaltung im Ferienprogramm. sondern auch auf der grünen Wiese.
von Josef ForsterProfil

Alle waren angenehm überrascht: Es kamen 19 Kinder zwischen 6 und 9 Jahren. Bürgermeister Markus Bauriedl musste bei der Vielzahl von Anmeldungen unterstützen.

An der Autobahnbrücke ging es nach der gegenseitigen Vorstellung gleich in den Wald, um Blätter und Zweige zu sammeln und danach zu besprechen, um welche Sorten es sich handelt und was noch alles im Wald wächst.

Ein Stück weiter drinnen wartete der „Vertrauensgang“: Ein Kind bekam eine Augenbinde und das andere führte es durch den Wald. Sinn dieser Übung war es, die Wahrnehmung zu stärken und Boden und Baumrinde zu erfühlen. Die Kinder mussten dabei auch aufeinander acht geben und genaue Anweisungen erteilen.

Danach führte der Weg noch weiter in den Wald hinein – zum Sammeln von Fichtenzapfen für ein Spiel. Mit Stöcken legten die Teilnehmer ein Viereck auf den Boden und gaben jedem Feld eine Zahl, so dass der geworfene Zapfen zwischen einem und vier Punkten wert war. Vier Mannschaften ermittelten untereinander mit der höchsten Punktzahl ihre Sieger.

Beim nächsten Halt durften sich alle auf den weichen Waldboden setzen und Erika Grötsch las eine Tiergeschichte vor. Dazu hatte die Waldpädagogin Tierpräparate als Anschauungsobjekte mitgebracht, wie Fuchsbalg, Steinmarder und Hirschgeweih.

Mit eine Vogelpfeife gab Grötsch schließlich das Zeichen zum Aufbruch. Auf dem Rückweg pflückten manche noch Himbeeren und Schwarzbeeren und besprachen, wie sich die Waldtiere ernähren.

Wieder bei der Autobahn angekommen, folgte das Abschlussspiel „Rehkitz und seine Fressfeinde“ auf der Wiese. Einige Kinder mussten sich wie junge Rehkitze in die Wiese ducken und ganz still sein. Die anderen waren Wölfe, Luchse und Füchse und mussten mit verbundenen Augen die "Kitze" finden.

Als Geschenk bekamen die Mädchen und Buben schließlich alle einen „Waldtaler“ mit ihrem Namen. Nun hatten aber alle Hunger und machten sich auf die letzten Meter zum „Pucherer-Michl“, der sein Grundstück für das Grillen zur Verfügung gestellt hatte.

Auf angespitzten Haselnussstöcken, die Grötschs Ehemann Hubert mitgebracht hatte, konnten die Kinder Würste, Semmeln und die Kartoffeln ins Feuer halten. Der gesamte Proviant wurde von der UWG gespendet.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.