14.09.2020 - 10:15 Uhr
WackersdorfOberpfalz

Schwimmbäder in Wackersdorf und Burglengenfeld ziehen Bilanz nach Corona-Saison

Zwei Bäder, die man nur schwer vergleichen kann, die aber ähnliche Erfahrungen gesammelt haben: Das Panoaramabad in Wackersdorf und das Bulmare in Burglengenfeld. Beide bilanzieren ihre schwierige Sommersaison unter Coronabedingungen.

Das Bulmare in Burglengenfeld hat sich und den Besuchern in diesem Pandemie-Sommer neue Regeln gegeben.
von Thomas Dobler, M.A. Kontakt Profil

Das Bulmare in Burglengenfeld ist ein Ganzjahresbad und daher mit einem reinen Freibad nicht exakt vergleichbar. Der Freibadbereich des Bulmare ist nach der Corona-Zwangspause am Montag, 13. Juli, zusammen mit Saunalandschaft und Schwimmhalle wieder eröffnet worden. „Sportbecken und Kinderplanschbecken im Freibadbereich bleiben geöffnet, so lange das Wetter mitspielt“, sagt Michael Hitzek als Pressereferent der Bulmare GmbH. Bis dahin würden auch die vergünstigten Tarife der Sommersaison gelten. Das Erlebnisbecken im Außenbereich sei ohnehin ganzjährig geöffnet.

Wie Hitzek berichtet, habe das Bulmare seit der Wiedereröffnung aufgrund der Corona-bedingten Einschränkungen naturgemäß deutlich weniger Besucher gezählt als in den vergangenen Jahren. Seit kurzem hat das Bad auf vier Zeittakte pro Tag umgestellt: 10 bis 12.30 Uhr, 13 bis 15.30 Uhr, 16.30 bis 19 Uhr und 19.30 bis 22 Uhr. Nun können maximal 400 Gäste pro Tag die Badelandschaft besuchen. Zwischen dem 13. Juli und dem 7. September gab es nur zwei Zeittakte, dabei waren maximal 200 Gäste in Frei- und Hallenbad pro Tag möglich. In den Vorjahren waren es in den Sommermonaten zwischen 800 und 1000 Gäste pro Tag.

„Die Bulmare-Gäste haben sich bislang vorbildlich an Abstandsregeln und die Begrenzung der Personenzahl in den einzelnen Becken sowie in der Sauna gehalten,“ freut sich der Pressesprecher.

Viele Freibäder im Landkreis haben sich und den Besuchern in diesem Sommer mit der Pandemie ganz spezielle Regeln gegeben.

Oberviechtach

Im Panoramabad Wackersdorf ist der letzte Badetag am 20. September; geöffnet wurde es am 16. Juni – rund vier Wochen später als in einem „normalen“ Jahr, aber immer noch als eines der ersten Freibäder der Region.

Im ersten Schritt wurde nur das Schwimmerbecken geöffnet, mit der Zeit folgten Nichtschwimmerbecken, Rutsche und Liegewiese. Das Kleinkinderbecken beispielsweise blieb bis zum Schluss gesperrt. Gäste müssen Schwimmzeiten und begrenzte Slots vorab reservieren. Laut Pressesprecher Michael Weiß gibt es im Panoramabad ein umfangreiches Hygieneschutz- und Sicherheitskonzept als Betriebsgrundlage. Es sei „das restriktivste im Landkreis“.

Bis dato zählte man in Wackersdorf 6300 Gäste in der laufenden Saison (zum Vergleich: 2019 26 000, 2018 30 000 Besucher). Die niedrige Saisongastzahl sei auf Beschränkung der Besucherzahl im Bad zurückzuführen. „Vor Ort gab es ausschließlich positives Feedback der Gäste und Besucher für Betriebsmodus,“ bedankte sich Weiß uns spricht davon, dass sich die reibungslosen Abläufe, das Konzept und der Betriebsmodus sowohl beim Team als auch bei den Gästen schnell eingespielt hätten.

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