22.06.2021 - 09:08 Uhr
VilseckOberpfalz

Vilsecker Pfarrer Robin Xavier seit zehn Jahren Priester

Im Rathaus gratuliert Bürgermeister Hans-Martin Schertl (links) Pater Robin zum zehnjährigen Dienstjubiläum und überreicht ihm eine Leinwand mit dem Vilsecker Marktplatz.
von Redaktion ONETZProfil

Pater Robin Xavier feierte vor kurzem sein zehnjähriges Priesterjubiläum. Aus diesem Anlass hatte ihn der Vilsecker Bürgermeister Hans-Martin Schertl ins Rathaus eingeladen. Er fühle sich in Vilseck gut aufgenommen, erzählte Pater Robin bei diesem Anlass.

Im September 2019 trat der Geistliche zum Bergfest die Pfarrstelle in Vilseck an und ist seitdem hier als Stadtpfarrer tätig. Durch die Corona-Einschränkungen war es ihm nach eigenen Angaben nur bedingt möglich, den Kontakt zu vielen Gläubigen aufrecht zu erhalten. Nun hofft Pater Robin, dass wieder verstärkt kirchliche Veranstaltungen stattfinden können und er mehr Möglichkeiten hat, die Gläubigen in den Pfarreien Vilseck, Schlicht und Sorghof zu treffen.

Da die beiden Kindergärten Vilseck und Schlicht unter der Trägerschaft der Pfarreien stehen, besprach Bürgermeister Hans-Marin Schertl mit Pater Robin den derzeitigen Engpass bei den Kindergartenplätzen. Zu diesem Thema soll auch baldmöglichst ein Treffen mit allen Kindergartenträgern und den Leiterinnen im Rathaus stattfinden. Ein Anliegen ist Pater Robin die Sanierung des Vilsecker Leichenhauses. Der Bauausschuss der Stadt hat die Räumlichkeiten bereits besichtigt und sich für verschiedene Renovierungsmaßnahmen ausgesprochen. Im nächsten Haushalt sollen die entsprechenden Mittel eingestellt werden.

Pater Robin berichtete ferner, dass er seinen für das Frühjahr 2021 geplanten Heimaturlaub wegen der Corona-Pandemie in Indien abgesagt habe. Er werde den Besuch seiner Angehörigen und seines Bischofs in Indien im Frühjahr 2022 nachholen. Zum zehnjährigen Priesterjubiläum überreichte ihm Bürgermeister Hans-Martin Schertl eine Geldspende, die Pater Robin zur Unterstützung zweier Familien seines Heimatdorfes verwenden will, bei denen jeweils die Ehemänner an Corona verstorben sind.

 

 

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